Donald Trump am Tag seiner Vereidigung im Kapitol in Washington, D. C.
Seit dem 7. Januar befanden sich Teile des Großraums von Los Angeles in einem Ausnahmezustand: Verheerende Waldbrände in und um die südkalifornische Metropole herum haben mehr als 18.000 Gebäude zerstört. Starke Windböen hatten die Feuer immer wieder neu entfacht und die Löscharbeiten erschwert.
Zu Beginn des Jahres kam es im Krieg zwischen Israel und der Hamas-Terrormiliz zu einem Waffenstillstand. Palästinenser, die während des Krieges in den Süden vertrieben worden waren, kehrten daraufhin in ihre Häuser im Norden des Gazastreifens zurück. Das Waffenruheabkommen ermöglichte auch die Freilassung von israelischen Geiseln aus der Gefangenschaft. Die Hamas inszenierte die Übergaben auf zynische Weise – mit jubelnden Menschenmengen in Gaza-Stadt und schwer bewaffneten Terroristen.
Am 20. Januar wurde Donald Trump als 47. US-Präsident vereidigt. Seine Anhänger feierten ihn an diesem Tag in Washington, D. C. Sie zeigten sich überzeugt davon, dass ihren Präsidenten und seine Bewegung nichts mehr aufhalten könne, berichtete ZEIT-Reporterin Rieke Havertz.
Kampf- und Spionagedrohnen sind im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine Teil der konventionellen Kriegsführung geworden. Sie sind günstig herzustellen und vielseitig einsetzbar. ZEIT-Reporterin Olivia Kortas hat ukrainische Drohnenpiloten begleitet, die russische Soldaten jagen.
Im rohstoffreichen Osten der Demokratischen Republik Kongo kämpfen zahlreiche Milizen seit Jahrzehnten um die Kontrolle der Region. Im Januar eroberte die von Ruanda unterstützte M23-Miliz große Teile der Provinzhauptstadt Goma in Nordkivu. Die Zivilbevölkerung leidet unter den Kämpfen der Milizen und der kongolesischen Armee: In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden rund sechs Millionen Menschen getötet. Den Kriegsparteien wird von Menschenrechtsorganisationen Folter und sexualisierte Gewalt vorgeworfen.
Friedrich Merz auf der Bundestagswahlparty der CDU in Berlin
Die Union gewann Ende Februar die Bundestagswahl, während die SPD ihr historisch schlechtestes Ergebnis erhielt. Die in Teilen rechtsextremistische AfD dagegen wurde mit 20,8 Prozent erstmals zweitstärkste Kraft.
In zahlreichen Städten Deutschlands fanden im Februar Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus statt, darunter in Berlin, Hamburg, München, Köln und Leipzig. Auslöser der Proteste war ein Antrag der CDU/CSU im Bundestag für Zurückweisungen von Migranten an den deutschen Grenzen. Der Antrag wurde mit einer Mehrheit aus Stimmen der Union und der AfD sowie der FDP angenommen – was viele Menschen als Tabubruch wahrnahmen.
Im Winter 2024 wurde in Syrien der Diktator Baschar al-Assad von einem Verbund islamistischer Milizen gestürzt. Im Februar konnte ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer durch das Land reisen und von dort berichten.
Shiri, Ariel und Kfir Bibas wurden am 7. Oktober 2023 während der Terroranschläge auf Südisrael von Hamas-Terroristen aus dem Kibbuz Nir Oz entführt. Ihre Leichen wurden am 20. und 22. Februar 2025 nach Israel zurückgebracht. Zuvor war Yarden, Ehemann von Shiri und Vater von Ariel und Kfir, am 1. Februar aus der Gefangenschaft entlassen worden.
US-Präsident Donald Trump drohte am 28. Februar seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz in Washington, D. C. damit, die Unterstützung für die Ukraine einzustellen, sollte es nicht zu einer Einigung mit Russland kommen. Er und sein Vize JD Vance beschimpften Selenskyj und brachen die Konferenz vorzeitig ab.
Einer der wichtigsten Treffpunkte von Donald Trumps Make-America-Great-Again-Bewegung (Maga) sind Veranstaltungen des CPAC geworden, der Conservative Political Action Conference. Auf der CPAC-Konferenz in Washington, D. C. war auch Elon Musk zu Gast.
Protest in Istanbul gegen die Verhaftung des Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu durch das Erdoğan-Regime
Die erratische Unterstützung der Ukraine durch Donald Trump und seine Regierung verunsicherte das angegriffene Land. Wie ukrainische Soldaten an der Front auf die Weltpolitik blicken, berichtete ZEIT-Reporterin Olivia Kortas.
Im Sudan herrscht seit 2023 Bürgerkrieg zwischen den sudanesischen Streitkräften und der Miliz Rapid Support Forces. Es kommt zu Massakern, systematischen Vergewaltigungen und ethnisch motivierter Gewalt. Nach Angaben der UN hat der Krieg die größte humanitäre Krise der Welt ausgelöst. Seit dem Beginn sind mehr als zwölf Millionen Menschen auf der Flucht. Fast 25 Millionen Menschen, etwa die Hälfte der Bevölkerung, haben nach Angaben des Welternährungsprogramms nicht genug zu essen.
Ende März wurde das Zentrum des südostasiatischen Myanmar von einem schweren Erdbeben erschüttert. Mehr als 5.000 Menschen starben, mehr als 120.000 Häuser wurden nach Angaben der Vereinten Nationen beschädigt oder zerstört.
Im mittelamerikanischen El Salvador hat Präsident Nayib Bukele in dem von Bandenkriminalität erschütterten Land ein Hochsicherheitsgefängnis mit Platz für bis zu 40.000 Inhaftierte bauen lassen. Donald Trump imponierte das und verabredete mit Bukele, salvadorianische und venezolanische Migranten aus den USA dorthin bringen zu lassen.
Fünf Jahre nach Beginn der Mission hat die Raumsonde Solar Orbiter die bislang breiteste und hochauflösendste Ansicht der Sonne aufgenommen. Zu sehen ist die Millionen Grad heiße Atmosphäre der Sonne, die sogenannte Korona, wie sie im ultravioletten Licht erscheint.
Der aufgebahrte Leichnam von Papst Franziskus im Petersdom in Rom
Im April kam es zu einem großen Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine.
Die Elektroingenieurin Rabea Rogge ist als erste deutsche Astronautin ins All geflogen. Die 29-jährige Berlinerin war die Pilotin der privat finanzierten SpaceX-Mission. 55-mal kreisten sie und ihre drei Crewmitglieder um die Erde.
Am Rande der Beisetzung von Papst Franziskus im Vatikan hatte Wolodymyr Selenskyj ein kurzes Einzelgespräch mit Donald Trump. Selenskyj sagte später, es sei das beste gewesen, das die beiden Männer jemals hatten.
Donald Trump hält Strafzölle für eine Wunderwaffe gegen US-Handelsbilanzdefizite mit anderen Staaten. Am 2. April verkündete er deshalb umfassende neue Zölle auf Waren, die aus Ländern wie China, Japan und Indien in die USA importiert werden.
Zwei Monate hielt die Waffenruhe in Nahost. Doch Israel und die terroristische Hamas beschuldigten sich gegenseitig, sie gebrochen zu haben. Am 18. März nahm die israelische Armee ihre Angriffe auf den Gazastreifen wieder auf.
Menschen aus den USA auf dem Petersplatz im Vatikan. Sie warten auf die Wahl des neuen Papstes.
Seit dem 7. Mai hatten 133 Kardinäle abgeschirmt von der Außenwelt in der Sixtinischen Kapelle über das nächste Oberhaupt der Katholischen Kirche beraten, den Nachfolger des verstorbenen Papst Franziskus. Die Bilder des Fotografen-Duos Jean-Marc Caimi und Valentina Piccinni aus Rom zeigen Menschen im Vatikan, die auf die Entscheidung warten. Am 8. Mai wurde der US-Amerikaner Robert Francis Prevost zum Papst gewählt. Der 69-jährige Erzbischof aus Chicago hat sich für den Papstnamen Leo XIV. entschieden.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist im Mai zusammen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer im Zug nach Kyjiw gereist. Zusammen mit dem polnischen Regierungschef Donald Tusk trafen sie dort den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und versicherten ihm ihre anhaltende Unterstützung für das von Russland angegriffene Land.
Zwischen Anfang März und dem 19. Mai riegelte Israel den Gazastreifen vollständig ab. Die Folge war unter anderem, dass über Wochen viel zu wenig Nahrung in den Gazastreifen gelangte. Erst im Sommer verbesserte sich die Versorgungslage etwas.
In Deutschland gab es 2025 erneut öffentliche Debatten über Migration und Grenzsicherung. Kontrollen an den deutschen Grenzen wurden in diesem Jahr verschärft, um dort Asylsuchende gemäß deutschem Asylgesetz zurückzuweisen. ZEIT-Reporter Tilman Steffen hat einen Tag an einem Grenzübergang verbracht.
Am 6. Mai wurde CDU-Chef Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt. Vor Merz hatte in der Nachkriegsgeschichte noch kein Kanzler die Zustimmung des Parlaments verfehlt.
Teheran am 13. Juni: Israel und die USA begannen, Ziele im Iran zu bombardieren.
Israel hat im Juni zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt. Gemeinsam mit den USA wurden zentrale Atomanlagen angegriffen, neben militärischen Zielen tötete Israel dabei auch mindestens zehn iranische Atomforscher. Was die israelischen Militärschläge für die Menschen im Iran bedeuteten, hat Luisa Hommerich für die ZEIT aufgeschrieben. Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel, Kerstin Kohlenberg hat für die ZEIT während dieser Zeit Bewohner eines Hauses in Tel Aviv begleitet.
Etgar Keret gehört zu den wichtigsten Schriftstellern Israels. Auch er berichtete aus Tel Aviv während der iranischen Raketenangriffe.
Auf Veranstaltungen in Hunderten Städten quer durch die USA wurde im Juni gegen die Politik von US-Präsident Trump protestiert. Der Fotograf Matthew Reamer hat den Protest in Los Angeles für die ZEIT dokumentiert.
Da Deutschland sich nicht mehr richtig auf den Schutz der USA verlassen kann und mit Angriffen aus Russland rechnen muss, wurde intensiv über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Ende Dezember verabschiedete der Bundesrat einen neuen Wehrdienst.
Das Dorf Blatten im Lötschental im schweizerischen Kanton Wallis wurde am 5. Juni zu großen Teilen unter Massen von Eis, Schlamm und Felsen begraben. Ausgelöst durch den Zusammenbruch des darüber liegenden Birch-Gletschers rollte eine gewaltige Lawine bis zum Talboden hinab.
Eine ukrainische Flugabwehrkanone in einem Sonnenblumenfeld
Der Fotograf Saher Alghorra hat im Juni und im Juli mangelernährte Kinder in einem der wenigen verbliebenen Krankenhäuser in Gaza-Stadt porträtiert. Die ZEIT hat mit ihm gesprochen.
Durch eine Sturzflut und Überschwemmungen des Flusses Guadalupe und seiner Quellflüsse starben im US-Bundesstaat Texas weit über 100 Menschen. Heftige Regenfälle hatten den Wasserstand rasant ansteigen lassen.
ICE ist eine Bundesbehörde des Heimatschutzministeriums der USA und für Festnahmen, Inhaftierungen und Abschiebungen zuständig. In der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wurde die Behörde stark ausgebaut und führt seither regelmäßig großangelegte Razzien gegen undokumentierte Migrantinnen und Migranten durch, oft ohne rechtliche Grundlage. Menschenrechtsorganisationen werfen ihr in diesem Zusammenhang die übermäßige Anwendung von Gewalt vor. ZEIT-Reporterin Xifan Yang hat das Vorgehen von ICE-Beamten in New York beobachtet.
In Serbien gab es wiederholt Demonstrationen mit Hunderttausenden Teilnehmenden gegen die Regierung des autokratischen Präsidenten Aleksandar Vučić. Sie protestierten gegen Korruption und Machtmissbrauch. Auslöser der Proteste war der Einsturz eines Bahnhofsdachs in der Stadt Novi Sad, bei dem 16 Menschen starben, was weithin auf tief verwurzelte Korruption zurückgeführt wird. Über Monate organisierten Studierende große Demonstrationen im ganzen Land. Sie forderten, dass die Tragödie transparent untersucht wird.
Teil von Donald Trumps Plänen zur Ausweitung von Abschiebungen und zur Unterbringung von Migranten ist ein Haftzentrum in den Everglades im Bundesstaat Florida. Die Anlage auf einem alten Flugfeld umfasst 5.000 Betten.
Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes brannten in der Nähe der Stadt Patras die Wälder.
Der Fall hatte weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Erst wurde Kilmar Ábrego García widerrechtlich nach El Salvador abgeschoben und Wochen später in die USA zurückgebracht. Dann sollte er erneut abschoben werden, doch im Dezember hat ein US-Gericht entschieden, dass die Einwanderungsbehörde ICE den Mann sofort freilassen muss, während über seinen Einspruch gegen eine erneute Abschiebung entschieden wird. Der Fall steht exemplarisch für die Debatte über das rigorose Vorgehen der US-Regierung gegen Migrantinnen und Migranten.
Die Bundeswehr hat im August mit Flugzeugen Lebensmittel und Medikamente über dem Gazastreifen abgeworfen. ZEIT-Reporter Christian Vooren ist bei einem Einsatz der Luftwaffe über Gaza mitgeflogen.
Donald Trump will den Krieg Russlands gegen die Ukraine beenden. Dabei vertritt er zunehmend die Interessen Wladimir Putins und Russlands, statt der angegriffenen Ukraine beizustehen. Das zeigte sich bei der Attacke gegen Selenskyj im Winter und auch beim Empfang von Wladimir Putin im August in Alaska.
Über der Region Donezk schweben russische Drohnen als ständige Bedrohung, sie können jederzeit Zivilisten und Soldaten treffen – im Umkreis von etwa 30 Kilometern rund um die Frontlinie. Nach und nach wird die Region mit Schutznetzen überzogen, die gegen Angriffe durch russische Kamikaze-FPV-Drohnen helfen sollen.
Bei einem israelischen Angriff auf das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im südlichen Gazastreifen sollen laut der Zivilschutzbehörde von Gaza fünf Journalisten getötet worden sein. Darunter war die Fotografin Mariam Dagga.
Putin, Xi und Kim: drei Diktatoren auf einer Militärparade in Peking
Ende August kam es im Osten Afghanistans zu einem schweren Erdbeben der Stärke 6,0. Die regierenden Taliban und die Hilfsorganisation Roter Halbmond sprachen von rund 2.200 Toten und mehr als 3.600 Verletzten.
Am 10. September wurde der rechte Influencer und Trump-Vertraute Charlie Kirk bei einer Veranstaltung an einer Universität im US-Bundesstaat Utah angeschossen. Wenig später starb er an den Folgen der Verletzungen.
Die Gedenkfeier für Kirk wurde zu einem großen Ereignis der christlichen US-amerikanischen Rechten, auch der US-Präsident war dort. Zehntausende Amerikanerinnen und Amerikaner kamen ins Stadion von Glendale in Arizona, der Fotograf Ethan Noah Roy war für die ZEIT dabei.
Deutschland ist zum zweiten Mal Basketball-Europameister: Zwei Jahre nach dem WM-Sieg in Manila gewann das Team um Kapitän Dennis Schröder am 14. September in Riga gegen die Türkei mit 88:83.
In zahlreichen Großstädten des Globalen Südens sind 2025 Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ihre Regierungen zu demonstrieren. Oft waren es Proteste gegen Nepotismus und Korruption in der politischen und wirtschaftlichen Elite. Es sind vor allem junge Männer und Frauen, die das Gefühl eint, in einer ungerechten Welt zu leben.
In Frankreich formierte sich im Herbst eine neue Protestwelle mit landesweiten Blockaden. ZEIT-Korrespondentin Annika Joeres schreibt, die
Bewegung sei schwer einzuordnen.
Palästinenser in Chan Junis im Gazastreifen feierten den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas.
Gemäß einem von US-Präsident Trump vermittelten 20-Punkte-Plan gilt im Gazastreifen seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. 737 Tage lang hatten sich bis dahin in Israel regelmäßig Angehörige der von der Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln versammelt. ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtete nach Bekanntgabe der Waffenruhe vom Geiselplatz in Tel Aviv.
Die Übergabe der toten und lebenden Geiseln war Teil des von den USA vermittelten Abkommens. Israel verpflichtete sich im Gegenzug, für jede tote Geisel die sterblichen Überreste von 15 Palästinensern zu übergeben. Die Waffenruhe hat sich bislang als brüchig erwiesen.
Zwei Ereignisse folgten im Oktober in Paris kurz aufeinander: Am 19. Oktober stahlen mehrere Personen im Louvre in weniger als sieben Minuten acht Schmuckstücke im Wert von etwa 102 Millionen Dollar.
Zwei Tage später musste Frankreichs ehemaliger Präsident Nicolas Sarkozy seine Haft antreten, er war wegen illegaler Wahlkampffinanzierung aus Libyen zu fünf Jahren Haft mit sofortiger Vollstreckung verurteilt worden.
Der 34-jährige Zohran Mamdani wird im November zum neuen Bürgermeister von New York City gewählt.
Jeffrey Epstein, ein New Yorker Investmentbanker und Multimillionär, betrieb jahrelang einen Missbrauchsring, in dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige prominenten Männern zugeführt wurden. Auch Epstein selbst soll Frauen und Mädchen missbraucht haben. Er starb offiziellen Angaben zufolge 2019 durch Suizid in seiner Gefängniszelle, bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte. Der US-Kongress hat das Justizministerium inzwischen verpflichtet, die Ermittlungsakten zum Prozess freizugeben.
Die AfD gründete Ende November in Gießen eine Nachfolgeorganisation für die Junge Alternative (JA). Sie trägt den Namen Generation Deutschland (GD). Der Vorsitzende Jean-Pascal Hohm wird vom Brandenburger Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft.
Die Dokuserie über den 39-jährigen Aykut Anhan, wie der Rapper Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heißt, und seinen heftigen Drogenabsturz, wurde zum großen Erfolg für den Streamingdienst Netflix. Die ZEIT war bei Haftbefehls erstem Auftritt nach Erscheinen der Doku im Alando Ballhaus Osnabrück.
Im Sudan fliehen die Menschen vor dem Terror der RSF-Miliz. In der Gegend von Al-Faschir ist die Lage besonders gefährlich. Sieben Geflüchtete berichten der ZEIT, wie sie der Gewalt entkommen sind.
Die zweiwöchige UN-Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém ging im November ohne konkrete Vereinbarungen zum Ausstieg aus den fossilen Energien zu Ende. Ölstaaten wie Saudi-Arabien oder auch China blockierten einen verbindlichen Plan. Für Beschlüsse ist bei der UN-Klimakonferenz ein Konsens erforderlich. Umweltorganisationen nannten die COP30 im Nachgang eine „herbe Enttäuschung“ und eine „verpasste Chance“.
Syrerinnen und Syrer feierten in Damaskus den Jahrestag des Sturzes des Diktators Baschar al-Assad.
Die amerikanische Einwanderungsbehörde ICE wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gegründet. Ihre Beamten haben weitreichendere Befugnisse als andere Sicherheitsbehörden, Menschen festzusetzen, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhalten. Unter US-Präsident Donald Trump treten die ICE-Beamten sehr viel härter auf als bisher. Die ZEIT hat verschiedene Fälle dokumentiert.
Mitte Dezember hat Belarus 123 politische Gefangene freigelassen, darunter die belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa, den Banker Wiktar Babaryka und den Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki. Kolesnikowa lebt jetzt in Deutschland.
Den Ukraine-Gipfel in Berlin konnte Bundeskanzler Friedrich Merz als Erfolg für sich verbuchen. Es war das erste größere Treffen unter Beteiligung der USA, der Ukraine und der führenden Europäer in einem EU-Staat seit dem neuen Vorstoß Trumps für eine Friedenslösung im November.
Bei einem antisemitischen Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier in
Sydney starben 15 Menschen. Die zwei Attentäter – Vater und Sohn – hatten auf eine feiernde
Menge am Bondi Beach geschossen.
