München – Schwerer Arbeitsunfall bei Aufbauarbeiten auf dem Oktoberfest!
Laut Feuerwehr München starb dabei ein 20-jähriger Bauarbeiter auf der Theresienwiese. Genau dort, wo in fünf Tagen das größte Volksfest der Welt (Samstag, 21. September, 12 Uhr) starten soll. Während einer Probefahrt einer Achterbahn wurde Sebastian J. am Montag um 10.53 Uhr von einer Gondel bei voller Fahrt getroffen.
Der Unfall auf dem Oktoberfest
Nach BILD-Informationen wurde der Rumäne am Kopf verletzt. Laut Feuerwehr blieb der junge Mann schwer verletzt unter den Schienen der Bahn auf dem Gelände liegen, auf dem Samstag das Oktoberfest startet. Es soll sich um den Olympia-Looping handeln. Seine Kollegen wählten umgehend den Notruf.
Sofort eilten die Rettungsdienste dem Arbeiter auf dem Gelände für das Oktoberfest zu Hilfe. Aber: Noch während der Behandlung im Rettungswagen musste das Opfer reanimiert werden. Unter laufender Herzdruckmassage kam der Mann in ein Krankenhaus. Im Klinikum Großhadern erlag er gegen 12 Uhr seinen schweren Verletzungen.
Kollegen der Achterbahn in München unter Schock
Für seine Kollegen wurde ein Team für Krisensituationen an die Einsatzstelle gerufen. Den genauen Unfallhergang muss nun die Polizei ermitteln.
Erst im vergangenen Jahr waren auf der Wiesn neun Menschen bei der Achterbahn „Höllenblitz“ verletzt worden, als zwei Wagen zusammenprallten.
Schon einmal tödlicher Unfall beim Olympia-Looping
Auch beim Olympia-Looping – angeblich die größte mobile Achterbahn der Welt – ist es vor einigen Jahren in Wien schon einmal zu einem dramatischen Unfall gekommen.
Im März 2022 hatte im Prater eine Mitarbeiterin (30) des Fahrgeschäfts den abgesperrten Gefahrenbereich betreten und war von dem Zug erfasst und getötet worden. Damals konnte kein technischer Mangel festgestellt werden, die Mitarbeiterin sei zuvor auch unterwiesen worden.