Köln – Schon wieder nächtliche Schüsse in Köln. Wieder auf ein Wohnhaus. Doch warum? Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Schon in der Nacht zu Freitag, gegen 4.40 Uhr hörten Anwohner eines Mehrfamilienhauses im Kölner Stadtteil Humboldt-Gremberg (NRW) drei „Knallgeräusche“.

Gegen 6 Uhr bemerkte ein Hausbewohner dann Scherben und Schäden im Eingangsbereich. Offenbar kein „normaler“ Vandalismus, denn allein in der gläsernen Haustür klafften eindeutig Einschusslöcher.

Der Hausbewohner alarmierte die Polizei. Diese schickte eine Streife zum Tatort in den Grenzhausener Weg. Die Spurensicherung kam dazu und dokumentierte zwei Einschusslöcher in der Glasscheibe und einen Treffer am Klingelschild.

Eine Polizeisprecherin: „Wir bewerten diese Sachbeschädigungen als Einschusslöcher.“

Die Anwohner wurden befragt – bisher ohne Ergebnis. Die Polizei: „Die Hintergründe sind bisher nicht bekannt, unsere Ermittlungen dauern an.“

Immer wieder Schüsse in Köln

Zuletzt hatten Anwohner der Servatiusstraße in Köln-Ostheim in der Nacht zum 29. August gegen 4.30 Uhr „Knallgeräusche“ gehört, später mehrere Einschusslöcher an der Hauswand, den Fenstern und auch in der Eingangstür entdeckt. Vermutlich kamen die Schüsse aus einer Maschinenpistole, hieß es aus Polizei-Kreisen.

Auch in der Nacht auf Samstag, 27. Juli, wurden mehrere Fensterscheiben eines Hochhauses in der Alten Brühler Straße in Köln-Meschenich (Kölnberg) mutmaßlich durch Schüsse beschädigt.