US-Präsident Donald Trump ist nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin von der Einführung von Strafzöllen für Käufer russischen Öls wie etwa China abgerückt. „Angesichts dessen, was heute passiert ist, denke ich, muss ich darüber nicht nachdenken“, sagte er dem Sender Fox News nach dem Treffen in Alaska. Dies könne sich jedoch „in zwei oder drei Wochen“ ändern.
China ist der engste Verbündete Russlands. Westliche Länder werfen der chinesischen Regierung vor, die russische Regierung zumindest indirekt beim Kampf gegen die Ukraine zu unterstützen. Trump hatte in den vergangenen Monaten zudem im Zollstreit mit Regierungen weltweit mehrfach die Zollsätze für chinesische Einfuhren verändert.
Der US-Präsident sagte in dem Interview, dass er auch keine möglichen Zollerhöhungen gegen China in Betracht ziehe. Trump erwähnte auch die zuvor angedrohten Sanktionen gegen Russland nicht mehr. Russlands Präsident Putin hatte einen vom US-Präsidenten geforderten Waffenstillstand in der Ukraine in den vergangenen Wochen ignoriert.