Uli Hoeneß (73) ist sich sicher: Die Bundestagswahl am Sonntag wird zum Wendepunkt für Deutschland! Der Ehrenpräsident des FC Bayern München hat eine klare Vorstellung davon, wie die neue Bundesregierung aussehen sollte.

Während der FC Bayern am Sonntagabend um 17.30 Uhr (bei DAZN und im Live-Ticker auf bild.de) gegen Eintracht Frankfurt spielt, werden viele Fans im Stadion wohl immer wieder auf ihr Smartphone schauen. Der Grund: Ab 18 Uhr werden die ersten Prognosen der Bundestagswahl veröffentlicht. Politik statt Bundesliga? Zumindest für einige Momente könnte der Ball in der Allianz Arena zur Nebensache werden.

Einer, der die Wahl mit besonderem Interesse verfolgt, ist Uli Hoeneß. Der 73-Jährige spricht in der AZ über seine politischen Erwartungen: „Ich bin überzeugt, dass der 23. Februar ein Wendepunkt für unsere Gesellschaft wird“, so der Ehrenpräsident. „Es ist alles lange nicht so schlecht, wie es hier einige darstellen, und es wird in Deutschland wieder aufwärtsgehen, wenn die richtigen Parteien die Regierung bilden.“

Welche Parteien das sein sollen? Hoeneß hat eine deutliche Meinung: „In meinen Augen wäre es am besten, wenn nur zwei Parteien die Regierung bilden würden.“ Seine Wunschkoalition: Schwarz-Rot!

„Ich hoffe, dass wir eine schwarz-rote Regierung bekommen und die CDU/CSU auf 35 Prozent kommt. Das wäre wichtig, weil wir endlich klare Verhältnisse brauchen. Die CSU wird in Bayern dazu einen besonders guten Beitrag leisten“, so Hoeneß. „Wenn das alles so kommt, bin ich sehr zuversichtlich, dass in unserem Land ab Montag die Post abgeht.“

Die gescheiterte Ampel-Regierung bekommt von Hoeneß kein gutes Zeugnis ausgestellt. „Unsere Regierung hat es nicht geschafft, die dominante Rolle, die wir in Europa mal hatten, auszubauen“, kritisiert er scharf. Deutschland müsse „wieder viel mehr eine Führungsrolle übernehmen“, fordert der langjährige Bayern-Boss. Ebenso ist Hoeneß ein großer Kritiker der AfD und vor allem von Björn Höcke.

Am Sonntag wird sich zeigen, ob Hoeneß mit seiner Wahlprognose richtig liegt. Und ob seine Wunschregierung tatsächlich bald regieren wird.