Arroganz-Zoff nach dem Pokal-Krimi zwischen Leverkusen und Köln (3:2 n.V.). Die Fetzen flogen bis tief in die Nacht!
FC-Profi Dominique Heintz (31) hatte nach dem knappen Köln-Aus bei Bayer die erste Attacke gefahren. Direkt nach Schlusspfiff war er auf dem Platz mit einigen Leverkusen-Spielern um Kapitän Granit Xhaka (32) aneinander geraten. Köln-Offizielle mussten ihn immer wieder zurückhalten. Dann legte Kölns Bester bei der ARD nach.
Heintz: „Das war nicht Xhaka, das ist noch einer der Vernünftigen. Aber was da bei Leverkusen teilweise rumläuft, mit welcher Arroganz. Da muss ich mich beherrschen, was ich jetzt zu sagen habe.“
Rumms! Kölns Arroganz-Vorwurf blieb nicht lange unbeantwortet. Noch in der Nacht pestete Bayer-Abräumer Robert Andrich (30) zurück und schrieb auf Instagram unter ein Heintz-Foto mit der Arroganz-Aussage: „Wer selber Trash-Talk macht, muss auch mit dem Echo leben.“
Das steckt hinter den Arroganz-Vorwürfen
Andrichs Konter soll wohl heißen: Die Beleidigungen, die es während des Derby-Krimis offensichtlich auf dem Rasen gab, erfolgten von beiden Seiten. Kein Wunder angesichts der Rivalität zwischen den rheinischen Nachbarn.
Heintz hatten aber nicht nur die Beleidigungen untereinander auf die Palme gebracht. Nach BILD-Informationen ging es bei seinem Frust-Auftritt auch um die aus seiner Sicht übertriebenen Spielverzögerungen der Bayer-Profis und darum, dass einige Leverkusener wie Nathan Tella (25) und vor allem Jeremie Frimpong (24) den Sieg am Ende sogar vor dem Block der frustrierten Köln-Fans feierten.
Tella rechtfertigte sich nach Schlusspfiff auf BILD-Nachfrage: „Klar gibt es verschiedene Wege, sich zu freuen. Aber wir wurden das ganze Spiel ausgepfiffen. Es wurden Sachen gerufen und bei Eckbällen Dinge geworfen. Ich bin dorthin gegangen, um Heintz die Hand zu geben. Dann ist das losgegangen.“
Bayer-Coach Xabi Alonso (43) zum Arroganz-Zoff: „Für mich war es ein intensives Spiel von beiden Seiten. Aber ich habe keine Arroganz gesehen in meiner Mannschaft. Wir haben gekämpft, wir haben gefeiert. Ich habe auch etwas gesehen, aber was auf dem Platz passiert, bleibt für mich immer auf dem Platz.“