Holt die Rechenschieber raus!
Nach dem Sieg in Bratislava (3:1) steht der VfB in der Champions League mit zehn Punkten auf Platz 24, der für die Playoffs reicht. Nächsten Mittwoch (21 Uhr/DAZN) ist PSG zu Gast, das nach dem Sieg gegen Manchester City (4:2) auf Platz 22 ist, punktgleich mit dem VfB. Am letzten Spieltag der Königsklasse kommt’s zu der besonderen Konstellation, dass beiden Teams ein Punkt reicht, um weiterzukommen.
Gibt’s statt dem Finale furioso also den Nichtangriffspakt?
So wie die „Schande von Gijón“ bei der WM 1982, als Deutschland und Österreich durch einen 1:0-Erfolg der BRD in die nächste Runde einzogen?
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (45) ist überzeugt, dass es nicht zur Schande von Stuttgart kommen wird.
Wohlgemuth sagt zu BILD: „Wir sind bisher immer ganz gut damit gefahren, bei uns zu bleiben und auf unsere Aufgaben zu schauen. Und wir werden auch diesmal versuchen, unser Spiel und unsere Strategie durchzusetzen. Natürlich kennen wir die Konstellation. Für beide Teams, auch für Paris, geht es ums Weiterkommen. Und genau so gehen wir die Partie an.“
Wie BILD erfuhr, geht man beim VfB intern ohnehin davon aus, dass die Geldgeber aus Katar schon aus Prestigegründen gegen den Bundesligisten gewinnen wollen.
Auch, um Revanche zu nehmen, denn: Ende November hatte PSG bereits beim FC Bayern mit 0:1 verloren. Das soll kein zweites Mal passieren. Kuriose Konstellationen hin oder her …