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USA erlauben Ukraine Angriffe auf Russland mit US-Langstreckenwaffen

US-Präsident Biden hat das Verbot aufgehoben, das bisher ukrainische Angriffe auf russisches Territorium mit US-Waffen untersagt hat. Das berichten übereinstimmend mehrere US-Medien. Die Waffen dürften zunächst gegen russische und nordkoreanische Soldaten in der Oblast Kursk eingesetzt werden, berichtete die unter Berufung auf US-Regierungskreise.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant die Ukraine, bereits in den kommenden Tagen ihre ersten Langstreckenangriffe durchzuführen. Diese Information stamme aus Quellen, die aus Gründen der operativen Sicherheit nicht genannt würden.

Die Entscheidung steht unter dem Vorzeichen der baldigen Amtsübernahme des nächsten US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar 2025. Trump hatte im Wahlkampf wiederholt behauptet, den Ukraine-Krieg „innerhalb von 24 Stunden“ beenden zu können. Es ist unklar, ob die USA unter Trump die Ukraine im selben Maße wie unter Biden unterstützen werden. Hardliner innerhalb der Republikanischen Partei fordern ein Ende der Waffenlieferungen.  

Vergangenen September hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe im rheinland-pfälzischen Ramstein gefordert, die ukrainische „Langstreckenfähigkeit“ nicht nur in den besetzten Gebieten, sondern auch „auf russischem Territorium“ zu stärken.