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Wolken am Himmel über Deutschland. Doch die Wetterexperten machen für das Wochenende Hoffnung. Wer wissen will, wo Regenjacke und wo T-Shirt angesagt sind, findet hier alles darüber, wie das Wetter in welcher Region wird.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es Freitag von Süden bis in den Osten und Nordosten wolkig bis stark bewölkt. Vor allem am Vormittag drohe dort gebietsweise Regen. Im Westen und Nordwesten werde es im Laufe des Tages aber zunehmend heiter und trocken. Die Höchsttemperaturen lägen zwischen 18 und 23 Grad.

Klimatologe Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Bis sich der Nebel verzieht, das dauert etwas. An der Ostsee wird es um die 15 Grad, in Berlin und Bayern um die 19 Grad.“ Teilweise können die Temperaturen aber auch höher steigen.

Erster Schnee im Anflug

Der Samstag zeige sich „überwiegend als schöner Oktober-Tag mit bis zu 22 Grad“. Auch der Sonntag sei annehmbar: „Nach einer Nebel-Nacht werden es wieder um die 20 Grad. Aber sobald es draußen dunkel wird, wird es kühl.“ Interessant werde es dann in der kommenden Woche. Und zwar am 9. und 10. Oktober: „Dann könnte kalte Luft einziehen und am Rand der Alpen könnte sogar die erste Schneeflocke fallen“, sagt Brandt zu BILD.

Deshalb ist das Wetter so

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt: „Ein sehr kräftiges Blockadehoch über Mittel- und Nordeuropa bestimmt derzeit unser Wetter.“ Das halte zumindest die Regenfronten über dem Atlantik auf Abstand. Nutznießer davon sei vor allem der Südwesten. „Nach den aktuellen Berechnungen könnte das Hoch bis zum 10. Oktober am Ruder bleiben.“

Was aber danach kommt, sei völlig offen. Alles hängt davon ab, ob sich Atlantik-Tiefs durchsetzen oder kalte Luft aus Skandinavien zu uns strömt. Jung: „Aus Temperaturen von über 20 Grad können dann schnell bis zu 10 Grad werden.“ Der Experte: „Aber aktuell ist noch alles ungewiss. Die verschiedenen Wettermodelle sind sich da nicht einig.“ Hilft also nur, die Daumen zu drücken, damit es wirklich ein goldener Oktober wird.