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Berlin – Innenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) unterbricht seinen Urlaub in Italien und ist auf dem Weg zurück nach Deutschland. Dobrindt nimmt heute Abend an einer Lagebesprechung am Leipziger Flughafen mit allen Chefs der deutschen Sicherheitsbehörden teil. Auch der sächsische Innenminister Armin Schuster (65) nimmt an dem Sondertreffen teil.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (70), der sich derzeit ebenfalls im Urlaub in Italien aufhält, wurde nach BILD-Informationen über den Vorfall informiert. Demnach setzte Innenminister Dobrindt den Kanzler über die aktuelle Lage am Flughafen Leipzig/Halle in Kenntnis.

Hintergrund ist ein Vorfall, der die Sicherheitsbehörden seit der Nacht in Alarmbereitschaft versetzt. Auf dem Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle wurde eine Drohne entdeckt, an der sich nach ein Sprengsatz befand. Der Fund löste einen Großeinsatz von Bundespolizei, Entschärfern und weiteren Sicherheitskräften aus. Zeitweise wurde der Flugbetrieb eingestellt. Ein Krisenstab wurde eingerichtet.

Nach BILD-Informationen ist allerdings noch immer nicht abschließend geklärt, wie groß die tatsächliche Gefahr durch die Drohne war. Zwar fanden Ermittler an dem Fluggerät einen mutmaßlichen Zünder. Ob dieser jedoch funktionsfähig war oder bereits vor dem Einsatz beschädigt wurde, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der Zünder bereits abgerissen oder defekt gewesen sein. Eine abschließende Bewertung liegt bislang nicht vor.

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