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Washington/Kiew – Die Melania-Waffenruhe hält! First Lady Melania Trump (56) war zuletzt an Verhandlungen über eine Feuerpause beteiligt. Im Brennpunkt: die von russischen Truppen besetzte und ausgehungerte ukrainische Frontstadt Oleschky (Region Cherson), wo noch bis zu 2000 Zivilisten in der Kriegszone ausharren. Wer will, soll noch diese Woche evakuiert werden. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez (44) bestätigte, dass sich beide Seiten bislang an die Vereinbarungen hielten. Er stehe auch mit der russischen Vertreterin Jana Lantratowa in Kontakt – und er dankte erneut der Ehefrau von US-Präsident Donald Trump (80) für ihre Vermittlerrolle.

Erhält am Ende Melania den Nobelpreis?

Trump zeigte sich bei der Bekanntgabe der lokalen Waffenruhe sichtlich stolz auf seine Frau. Melania wird bereits als mögliche Anwärterin auf den nächsten Friedensnobelpreis gehandelt – eine Auszeichnung, nach der sich der US-Präsident selbst seit Langem sehnt. Aber trotz allem: Das slowenische Ex-Model könnte tatsächlich zum Joker beim Ringen um einen umfassenderen Frieden werden. Schon zuvor hatte sie die Rückführung von 34 ukrainischen Kindern vermittelt, die von den russischen Besatzern verschleppt worden waren.

Waffenruhe laut Experten kein Zeichen der Entspannung

Osteuropa-Historiker Jan C. Behrends (56, Viadrina-Universität Frankfurt) sieht in der Waffenruhe aber noch kein Zeichen größerer Entspannung und vermutet eine Taktik von Kreml-Herrscher Wladimir Putin (74): „Putin will ein Minimum an Verhandlungsbereitschaft zeigen, eventuell auch den Zugang über Melania Trump zum Präsidenten kultivieren.“ Laut Sicherheitsexperte Nico Lange (51) sollten aus der Feuerpause keine Schlüsse für den gesamten Krieg gezogen werden: „Derzeit sieht es so aus, als wäre Oleschky ein isolierter humanitärer Spezialfall – diese lokale Waffenruhe hat keine Auswirkungen auf den Krieg insgesamt“, sagt er zu BILD.

Ex-Trump-Berater mahnt zur Vorsicht

Trumps ehemaliger Sicherheitsberater John Bolton (77) befürchtet gegenüber BILD, dass die vorübergehende Feuerpause am Ende von Russland ausgenutzt werden könnte. Er lobte zwar Melanias Engagement: „Ihr liegt das Schicksal der Kinder am Herzen, und das ist großartig!“ Doch der Sicherheitsexperte warnte davor, die Feuerpause vorschnell als diplomatischen Erfolg zu feiern, solange unklar sei, welchen Nutzen Russland daraus ziehen könnte. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir schon die ganze Geschichte kennen“, sagte er.

Wohin werden Zivilisten evakuiert?

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) bleibt ebenfalls skeptisch. Wie der amerikanische Fernsehsender Fox mit Verweis auf die unterzeichnete Waffenruhe-Vereinbarung berichtet, sollen diejenigen, die in ukrainisches Gebiet möchten, zunächst nach Anapa in Russland gebracht werden. Anschließend sollen sie mit einem Militärflieger nach Gomel in Belarus gebracht werden, um dann endlich in die freie Ukraine zu kommen. Aber immerhin: Sollte die Feuerpause weiter halten und die Evakuierung funktionieren, würde das zumindest zeigen, dass begrenzte Absprachen zwischen den Kriegsparteien möglich sind.

Melania-Kenner Horst-Dieter Esch (83), der sie in den Neunzigern als Model in New York unter Vertrag hatte, glaubt, „dass sie sich riesig über einen Nobelpreis freuen würde“. Und er vermutet gegenüber BILD, dass Trump ihr dabei sogar helfen könnte – weil ihm langsam dämmere, dass er den Preis selbst wohl nie erhalten werde.