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Der November dreht jetzt am Thermostat! Deutschland steht eine graue und zunehmend kalte Woche bevor. Nachts gibt es Frost, morgens kämpfen Autofahrer mit Nebel und vereisten Scheiben. Doch dazwischen kann sich immer wieder die Sonne durchsetzen. Besonders an einem Tag wird es in einigen Teilen Deutschlands schön.

Am Sonntag gab es sogar schon Schnee in Deutschland. Grund für das Wetter-Hin und -Her ist ein kräftiges Hoch, das sich von Großbritannien in Richtung Skandinavien verlagert. Es hält die Tiefdruckgebiete vom Atlantik weitgehend auf Abstand. Große Regenmengen sind damit zwar in der neuen Woche erst einmal kein Thema. Dafür entscheidet der Nebel vielerorts darüber, ob der Tag grau oder sonnig wird.

So legt das Wetter los

„Zum Wochenstart am Montag ist es vor allem im Nordwesten noch trüb, mit etwas Regen. Im Südosten zeigen sich zeitweise Lücken in der Wolkendecke. Die Höchstwerte liegen bei 4 bis 12 Grad. Am wärmsten ist es im Nordwesten, im südlichen Bergland bleibt es deutlich kühler“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung (49) zu BILD.

Ab Dienstag bekommt das Hoch immer mehr Einfluss. Doch Hochdruck bedeutet im November längst nicht automatisch strahlenden Sonnenschein. In Flusstälern und Niederungen können sich im Herbst zäher Nebel und Hochnebel bilden. Unter der grauen Suppe bleibt es kühl und klamm. Vereinzelt kann auch etwas Nieselregen herunterkommen.

Wo die Sonne blinzelt

Ganz anders dort, wo die Sonne den Nebel knackt. Der Wetter-Experte zu BILD: „Wer Glück hat und der Nebel sich auflöst, bekommt richtig schönen Novembersonnenschein. Die besten Chancen gibt es im Westen und Südwesten sowie oben auf den Bergen im Süden. Im Norden und Osten bleibt es dagegen häufiger trüb.“

Der schönste Tag der Woche

Die Temperaturen liegen von Dienstag bis Freitag zwischen 4 und 11 Grad. Diplom-Meteorologe Markus Eifried (44) vom Deutschen Wetterdienst: „Der Donnerstag wird in den nächsten Tagen am schönsten sein.“ In vielen Teilen Deutschlands taucht dann die Sonne auf.

Nachts rutschen die Temperaturen unter null

Bei länger klarem Himmel fallen die Temperaturen nachts auf 0 bis minus 2 Grad, in geschützten Lagen sind sogar minus 3 Grad möglich. „Autofahrer müssen morgens wieder mit vereisten Scheiben und örtlich Glätte rechnen. Dazu kommt die Nebelgefahr mit teils sehr schlechter Sicht. Also unbedingt Eiskratzer ins Auto legen und vorsichtig fahren“, rät Dominik Jung.

Trotz des Schnees in höheren Lagen in Bayern ist kein kräftiger oder flächendeckender Wintereinbruch in Sicht. Doch um den 10. und 11. November braut sich eine besondere Wetterlage zusammen. Der Polarwirbel droht einzubrechen. Dann könnte deutlich kältere Luft Deutschland erreichen.

Laut Youtube-Kanal „Kachelmannwetter“ frischt der Wind bis Montag an der Nordsee im Vergleich zum Wochenende etwas auf. Dort komme die Sonne gut durch

Was wirklich passieren wird, weiß laut Portal „Kachelmannwetter“ noch keiner.

Wie schnell dann die weiße Überraschung doch kommen kann, mussten Besucher in den Bayerischen Alpen oder auf dem Fichtelberg im Erzgebirge am Sonntag feststellen. Da schneite es plötzlich.