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Rom – Aufatmen im Vatikan! Papst Leo XIV. hat eine Lungen-Operation gut überstanden. Der Eingriff zur Entfernung eines Knotens verlief „erfolgreich“, teilte ein Sprecher des Vatikans mit. Der 71-Jährige wurde in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt.

Ein Ärzteteam unter der Leitung von Professor Stefano Margaritora führte den Eingriff durch, hieß es vom Heiligen Stuhl. Der Arzt gilt als Experte für minimalinvasive Eingriffe. Leo XIV., der mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost heißt, hatte am Sonntag überraschend bekanntgegeben, dass in seiner Lunge ein Knoten entdeckt worden sei – in einem „sehr frühen Stadium“ und „gut lokalisiert“. Dem Rat der Ärzte folgend habe er sich laut der Nachrichtenagentur dpa entschlossen, den Knoten operativ entfernen zu lassen.

Nur zwei Tage nach der überraschenden Bekanntgabe ließ sich das Kirchenoberhaupt operieren. Der Papst lies sich in der Gemelli-Klinik in Rom behandeln: Das Krankenhaus im Nordwesten der italienischen Hauptstadt gilt als Klinik der Päpste. Auch Leos Vorgänger wurden dort behandelt, zuletzt Papst Franziskus (†88), der im vergangenen Jahr gestorben war.

Ursachen für Knoten unklar

Ein Knoten in der Lunge kann unterschiedliche Ursachen haben: zurückliegende Entzündungen oder Infekte, gutartige Wucherungen – aber auch Lungenkrebs oder Metastasen eines Tumors an anderer Stelle im Körper. Endgültige Klärung, ob ein Knoten gutartig oder bösartig ist, bringt oft erst eine Gewebeprobe. Viele zufällig entdeckte Knoten sind nicht krebsartig.

Bei der Entfernung eines einzelnen Lungenknotens sind ernste Komplikationen prinzipiell eher selten. Das Risiko hängt aber auch davon ab, wie groß der Eingriff ist und wie gut Lunge und Herz funktionieren. Papst Leo XIV. ist seit 2025 Papst und der erste US-Amerikaner im obersten Amt des Vatikans. Er gilt in der katholischen Kirche als der 267. Nachfolger des Apostel Petrus.