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Silver City (US-Bundesstaat New Mexico) – Madeline Veronique Daly (36) droht jetzt lebenslange Haft. Die Amerikanerin hat vor Gericht gestanden, ihren elf Monate alten Sohn Basil kaltblütig mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Der Grund für diese Wahnsinnstat: der Verlust des Sorgerechts für den Jungen an den Vater.

Nach ihrer Festnahme sagte sie im Dezember 2025, die Tötung ihres Sohnes sei es „wert“ gewesen. Denn so würden der Vater und dessen Verwandte niemals die Gelegenheit haben, den kleinen Jungen zu sehen. Am Mittwoch bekannte sich Daly des Mordes für schuldig. Das Strafmaß wurde noch nicht verkündet.

Mutter setzte sich nach New Mexico ab

Begonnen hatte der Sorgerechtsstreit im September des vergangenen Jahres, als sich die 36-Jährige mit Basil in einem Wohnmobil mehr als 1000 Kilometer von Wyoming nach New Mexico absetzte und dort untertauchte. Das berichten verschiedene US-Medien.

Beamte des Sheriff-Büros von Grant County hatten Daly kurz vor Weihnachten dann im Südwesten von New Mexico aufgespürt. Die Mutter hatte sich in der Nähe von Silver City um einen Job beworben. Bei einer Überprüfung ihrer Personalien fiel schließlich auf, dass sie per Haftbefehl gesucht wird.

Kopfschuss mit 9-mm-Pistole

Die Polizei rückte zu einem ländlichen Anwesen in der Nähe von Silver City aus, auf dem Daly mit ihrem Sohn in dem Wohnmobil lebte. Doch noch bevor die Beamten die Mutter überwältigen konnten, tötete sie Basil mit einem Schuss aus einer 9-mm-Pistole in den Kopf. Anschließend versuchte sie, die Waffe gegen sich selbst zu richten, doch Polizisten konnten dies verhindern.

Nach ihrer Festnahme erklärte Daly, dass sie ihre Straftat für „gerechtfertigt“ halte. „Auf die Frage, was ihr durch den Kopf gegangen sei, als sie die Polizeibeamten auf sich zukommen sah, antwortete sie: ‚Jake darf Basil nicht bekommen‘“, steht in den Protokollen der Polizei von Grant County. Sie wollte nicht, dass ihr Sohn zweimal im Monat zwischen Nebraska und Wyoming hin- und herreist.