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Washington – Aufsehenerregendes Zeichen aus Washington! US-Außenminister Marco Rubio (55) hat Kreml-Diktator Wladimir Putin (73) nach eigenen Angaben zum G20-Gipfel im Dezember in Miami eingeladen. Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der mächtigen Staatengruppe inne.

Rubio machte die Einladung am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York öffentlich. Seine Hoffnung ist klar: „Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt“, sagte der US-Außenminister.

Nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow (76) legte Rubio nach: „Um Probleme zu lösen, muss man sich mit den Menschen treffen, mit denen man nicht übereinstimmt oder mit denen es möglicherweise Schwierigkeiten gibt“, sagte er. Und dann die entscheidende Ansage: „Daher haben wir Präsident Putin zum G20-Gipfel eingeladen.“

Gipfel auf Trumps Golfplatz

Der G20-Gipfel soll im Dezember in einem Golfclub von US-Präsident Donald Trump (80) im Bundesstaat Florida stattfinden. Damit könnte es zu einem außergewöhnlichen Gipfeltreffen kommen.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hatte sich grundsätzlich offen für ein Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in den USA gezeigt. Aus Moskau kam allerdings umgehend eine Absage: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (58) bezeichnete ein solches Treffen als „unmöglich“. Stattdessen erneuerte er den Vorschlag, Putin könne Selenskyj in Moskau empfangen.

Die Staatschefs Russlands und der Ukraine waren zuletzt im Dezember 2019 in Paris persönlich zusammengekommen. Damals trafen Putin und Selenskyj im sogenannten Normandie-Format aufeinander. Mit dabei waren auch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (72, CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48).

Rubio drängte Russland und die Ukraine außerdem dazu, ihre gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen einzustellen. Eine entsprechende Forderung hatte bereits Trump Mitte September erhoben.