Atlanta (USA) – Pupsen ist eine normale körperliche Reaktion, im Schnitt furzt ein Mensch 10 bis 20 Mal am Tag. Auf der Arbeit oder in der Schule können Darmwinde jedoch schnell peinlich werden. Die amerikanische Lehrerin Candy Sydney-Browning hatte nun eine Idee, um ihren Schülern zu helfen – eine Furz-Ecke im Klassenraum.
Die Pädagogin aus dem US-Bundesstaat Georgia hatte genug davon, dass ihre Zweitklässler übel riechende Gerüche verbreiten. „Ich habe einen sehr empfindlichen Magen, deshalb halte ich das nicht aus“, sagte sie gegenüber Today. Die als „Zone für böige Winde“ bezeichnete Ecke ist mit Raumduftspray ausgestattet und so gestaltet, dass die Mitschüler genug Abstand zu den Gerüchen haben. Die Schüler müssen nicht um Erlaubnis fragen, bevor sie in die Ecke gehen.
Die Furz-Ecke hatte Candy bereits im vergangenen Schuljahr ausprobiert. Als sie mit ihren Schülern in die nächste Klasse wechselte, fragten die Kinder gleich: „Wo ist unsere Furz-Ecke?“ Das Video dazu erreichte bei TikTok Millionen.
Begeisterte Reaktionen auf Idee
Unter Candys TikTok-Video überwiegen die positiven Reaktionen. „Ich habe vier Söhne und einen Ehemann, vielleicht muss ich bei uns zu Hause auch eine Furz-Ecke einrichten“, schreibt die Nutzerin Val. „Ich hatte so ein Trauma als Kind beim Furzen in der Schule. Es ist so gesund und wichtig, dass man Furzen als normale Körperreaktion betrachtet“, findet ein anderer Nutzer. Aber es gibt auch kritische Stimmen: Die Furz-Ecke löse das Mobbing-Problem nicht, findet ein Kommentator. Dann sei man eben nicht mehr das „Kind, das im Unterricht gefurzt hat“, sondern das „Kind, das ständig in die Furz-Ecke rennt“.