Leipzig (Sachsen) – Da hatte der Beifahrer offenbar nicht nur von einem Schutzengel geträumt! Auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist es am Mittwochmorgen zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Fiat-SUV krachte nach einem missglückten Überholmanöver unter den Anhänger einer Sattelzugmaschine. Während die rechte Beifahrerseite komplett aufgerissen und eingedrückt wurde, überlebte der Beifahrer den Horrorcrash wie durch ein Wunder schwer verletzt. Er hatte offenbar ein Nickerchen während der Fahrt gemacht. Der Unfallfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Was war passiert? Nach ersten Angaben der Polizei kam es gegen 9.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Großkugel und Leipzig-West in Fahrtrichtung Nürnberg zu dem Unfall, als der Fiat-Fahrer einen vor ihm fahrenden Sattelzug überholen wollte. Dabei krachte der Fiat-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache, offenbar mit hoher Geschwindigkeit, unter den Auflieger, bestätigte die Polizei am Mittag gegenüber BILD.

Windschutzscheibe und Dach plattgedrückt

Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der Wagen an der rechten Front und Seite regelrecht aufgeschlitzt und eingedrückt wurde. Zudem wurde die A-Säule an dem Wagen abgeknickt sowie die Windschutzscheibe und das Dach plattgedrückt. Der Fiat krachte nach der Kollision in die Außenleitplanke und kam dann auf dem Standstreifen zum Stehen. Mehrere Trümmerteile schossen über die Fahrspuren der wichtigen Nord-Süd-Verbindung.

Glück im Unglück hatte der Beifahrer im Fiat: Er hatte den Beifahrersitz kurz zuvor nach hinten gestellt und sich nach hinten gelegt, um ein Nickerchen zu machen, berichtet „Tag24“. Die Nachrichtenseite weiter: „Statt bei dem Unfall aufrecht zu sitzen, soll er vielmehr gelegen haben und dem Schlimmsten deshalb entgangen sein.“ Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Weitere Angaben zu dem Autofahrer und seinem Beifahrer konnte die Polizei zunächst nicht machen.

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme kam es auf der A9 zu Behinderungen.