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Washington/Kiew – Donald Trump (80) erhöht den Druck auf die Ukraine massiv und wendet sich brutal von Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) ab. In einem Interview mit dem konservativen Sender „Newsmax“ sagte der US-Präsident: „Er ist kein guter Typ für uns, um mit ihm zu verhandeln!“ Selenskyj und seiner Regierung warf Trump sogar vor, gegen die Interessen der Ukraine zu handeln: „Ich bin kein großer Fan von Selenskyj. Sie haben dieses Land zerstört.“

Trump sagte, Selenskyj habe „Milliarden und Abermilliarden Dollar“ erhalten und verfüge über die beste militärische Ausrüstung, weil diese aus den USA stamme. Außerdem sagte der US-Präsident, er finde Selenskyj schwieriger im Umgang als Putin. „Ich glaube, eigentlich möchten beide, dass er (der Krieg) endet. Aber ich finde, dass der Umgang mit Selenskyj schwieriger ist als der mit Putin.“ Und weiter: „Er will sich nicht einigen. Er sagt, er will sich einigen, aber das will er nicht!“

Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien „Schande“

Trump machte deutlich, dass es ihm auch um wirtschaftliche Interessen geht! Die ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien nannte er eine „Schande“. Richtung Selenskyj: „Alles, was er tut, ist, den Weltölpreis in die Höhe zu treiben.“ Er erweise „der Welt keinen guten Dienst“, so Trump. Dabei weiß jeder: Der Ölpreis auf den internationalen Märkten stieg infolge des US-Angriffs auf das iranische Mullah-Regime, das daraufhin die wichtige Ölhandelsroute Straße von Hormus blockierte.

Enthüllt: Starshield-Befehl kam aus dem Weißen Haus

Mitten in dieser dramatischen Entwicklung platzt eine brisante Enthüllung im Streit um die Drosselung des für die Ukraine wichtigen Satellitensystems Starshield. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters kam der Befehl, das für die Drohnensteuerung benötigte System zu verlangsamen, direkt aus dem Weißen Haus!

Reuters beruft sich dabei auf zwei US-Regierungsvertreter und einen weiteren westlichen Regierungsvertreter. Demnach hat die Führung des US-Verteidigungsministeriums die Mitteilung erhalten, der Starshield-Dienst von SpaceX für das ukrainische Militär müsse verlangsamt werden. Wer genau die Entscheidung getroffen hat und ob Präsident Trump beteiligt war, blieb zunächst offen.

Torpediert Washington also gezielt den Abwehrkampf der Ukraine gegen den Aggressor Russland? Schon Elon Musk (55) hatte Trump indirekt die Verantwortung für die gedrosselte Technik gegeben. Bei der militärischen Variante Starshield habe nicht sein Unternehmen SpaceX das letzte Wort, sondern das US-Militär und letztlich der Präsident.

Kiew hat ein Problem mit seinen Abwehrdrohnen

Kiew hatte diese Woche beklagt, die Satelliten-Empfänger an schnell fliegenden ukrainischen Drohnen funktionierten plötzlich nicht mehr. Dies habe Angriffe gegen russische Truppen in besetzten Gebieten und den Abschuss russischer Schahed-Drohnen beeinträchtigt.

Auch auf dem EU-Gipfel in Brüssel geht es heute um das Thema Ukraine: Die Staats- und Regierungschefs beraten mit Selenskyj über weitere Unterstützung, Angriffe auf Energieanlagen – und die Spannungen mit Trump. Nach dessen Attacken und der Starshield-Enthüllung dürfte der Redebedarf noch einmal deutlich größer geworden sein.