TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Manisa – Bei einem Busunglück im Westen der Türkei sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. 27 weitere wurden verletzt, als der Reisebus am Sonntag auf der Autobahn zwischen Bursa und Izmir mit einem Lastwagen kollidierte. Zwei der Verletzten schwebten noch in Lebensgefahr.

Aufnahmen zeigten den umgestürzten Bus quer über der Mittelleitplanke der Autobahn liegend. Türkischen Medienberichten zufolge soll der Lastwagen, der an dem Unfall beteiligt war, entgegen der Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein. Offiziell bestätigt wurde die angebliche Geisterfahrt bislang nicht. Auf den Bildern ist zu sehen, dass der Lkw offenbar Holz geladen hatte.

Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Laut Behörden wurde der Unfall in der Nähe der Autobahnauffahrt Akhisar um kurz nach 11 Uhr gemeldet. Sofort fuhren Notärzte und Feuerwehr zur Unfallstelle. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der türkische Innenminister Mustafa Ciftci bezeichnete auf „X“ die Opfer als „unsere Staatsbürger“. Ob unter den Reisenden womöglich auch Ausländer waren, ist bislang unklar. Medienangaben zufolge war der Bus auf dem Weg zu den Thermalquellen in Denizli gewesen. Hürriyet berichtet, dass sowohl der Bus- als auch der Lkw-Fahrer den Crash überlebten. Beide sollen vorläufig festgenommen worden sein.

Gouverneur ruft zur Einhaltung der Verkehrsregeln auf

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist bislang nicht bekannt. Der Gouverneur von Manisa, Vahdettin Özkan: „Wir erleben gerade auf schmerzhafte Weise, wie lebenswichtig es ist, sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten.“ Den Hinterbliebenen sprach er sein Beileid aus.