Berlin/Frankfurt – „Media Pioneer“ baut für 40 Millionen Euro ein neues Medien-Schiff. „The Pioneer Three“ wird mit 80 Metern Länge und mehr als 1000 Quadratmetern Fläche deutlich größer als die bisherigen Berliner Redaktionsschiffe. Der Standort: Frankfurt am Main, mitten im Bankenviertel. Das Ziel: Finanzjournalismus auf höchstem Niveau.
Der Grund für die Expansion: Deutschlands Kapital- und Bildungsversagen. Rund 3,6 Billionen Euro liegen derzeit weitgehend unverzinst auf Konten und als Bargeld herum – und verlieren durch Inflation an Kaufkraft. Gleichzeitig verändert sich die Investmentkultur in Deutschland. Digitale Anlage-Händler erleichtern mittlerweile den Zugang zum Kapitalmarkt.
Diesen Wandel will „The Pioneer“ begleiten. Über die letzten Jahre erweiterte die Medienmarke ihr redaktionelles Profil bereits um einige Finanzformate. Experten wie Ex-Finanzminister Jörg Kukies (58) gehören zum Redaktionsteam.
Finanztipp-Podcast startet am Montag
Bereits am Montag startet mit „Frontrunners“ ein neues, frei verfügbares Podcast-Format. Darin ordnen „The Pioneer“-Chef Gabor Steingart und sein Team die Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten ein. Das Format richtet sich insbesondere an Menschen, die sich intensiv mit Wirtschaft, Finanzmärkten und Vermögensaufbau beschäftigen.
Das neue Medienschiff in Frankfurt soll Finanzjournalismus, Bildungsangebote und Events verbinden. Bis zu 400 Gäste finden auf dem Main künftig einen Platz, um über Wirtschaft, Politik und Kapitalmärkte zu diskutieren. Das Medienschiff soll von einer rund 30-köpfigen Crew betrieben werden.
„The Pioneer“-Chef Gabor Steingart (64) zu der Expansion: „Unsere Mission ist die Demokratisierung des Kapitalismus. Finanzielle Freiheit beginnt mit Verständnis und unabhängiger Berichterstattung.“ Media Pioneer zählt sich zu einem der profitabelsten Medienunternehmen Deutschlands. Die Marke erreicht nach eigenen Angaben jeden Morgen bis zu einer Million Menschen.