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Oranienburg (Brandenburg) – Die Straße führt mitten durch den bunten Herbstwald. Doch innerhalb weniger Augenblicke wurde die Traumkulisse zum Schauplatz eines tödlichen Unfalls: Ein Radfahrer (35) wurde von einem Auto erfasst und so schwer verletzt, dass er noch vor Ort starb.

Das Unglück ereignete sich am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr auf der B273 zwischen Oranienburg und Schmachtenhagen in Brandenburg. Zwei Radfahrer (35, 52) waren dort auf der rechten Fahrspur in Richtung Schmachtenhagen unterwegs. Auf der Gegenfahrbahn näherte sich ein Bus. Hinter ihm setzte ein Autofahrer (79) zum Überholen an.

Ersthelfer kämpfen um Leben des Radfahrers

Während des riskanten Manövers kam es zum Zusammenstoß: Der Wagen erfasste beim Überholen den 35-jährigen Mann auf seinem Fahrrad auf der Gegenfahrbahn. Der Aufprall war so heftig, dass der Mann lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Als die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, hatten Zeugen bereits mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen. Doch für den 35-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch vor Ort. Sein Begleiter blieb körperlich unversehrt, erlitt jedoch einen Schock.

Die Unglücksstelle wurde abgesperrt. Neben Polizei, Feuerwehr und einem Team der Notfallseelsorge kam auch ein Gutachter der DEKRA zum Einsatzort. Er soll dabei helfen, den genauen Ablauf des tödlichen Verkehrsunfalls zu rekonstruieren. Warum der Autofahrer den Fahrradfahrer übersehen hat, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.