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Miami – Was den Ehrgeiz anbelangt, braucht sie sich vor ihrem berühmten Großvater nicht zu verstecken. Kai Trump (19), die älteste Enkelin des US-Präsidenten Donald Trump (80), will Profi-Golferin werden: Es sei immer ihr Traum gewesen, „mich mit den Besten der Welt auf der LPGA-Tour zu messen“, sagte sie im August 2025. Jetzt stehen die ambitionierten Pläne allerdings auf der Kippe! Nach einer Verletzung am linken Handgelenk musste die Nachwuchs-Athletin operiert werden. Die Rückkehr auf den Golfplatz ist in weite Ferne gerückt.

Wie mehrere Lokalmedien in den USA berichten, zog sich Kai Trump die Verletzung bereits im September beim Golfweek Fall Classic in South Carolina zu. Bei einem Schlag in der Nähe eines Weges für Golf-Wagen traf ihr Schläger unerwartet auf harten Boden unter dem Gras. Die Folge: eine fiese Verletzung ausgerechnet am linken Handgelenk – dort musste die Tochter von Donald Trumps ältestem Sohn, Don Jr. (48), bereits Anfang des Jahres operiert werden. Damals schrieb sie auf Instagram von „Verletzungen des stabilisierenden Gewebes“.

„Beste Entscheidung“ für Sport, „den ich liebe“

Nach der erneuten Verletzung im September wollte Trump einen weiteren Eingriff zunächst vermeiden. Sie wollte lieber alle Energie in den geliebten Golfsport stecken. Nach Gesprächen mit der Familie, ihren Trainern und dem medizinischen Betreuerteam entschied sie sich jetzt aber doch für eine Operation: „Ich weiß, dass ich die beste Entscheidung für meine langfristige Gesundheit und meine Zukunft in dem Sport getroffen habe, den ich liebe“, schreibt sie ihren rund drei Millionen Abonnenten auf Instagram. Die Operation führte demnach die bekannte New Yorker Handchirurgin Dr. Michelle Carlson durch.

Trump: Komme stärker zurück „als je zuvor“

Wie lange die 19-Jährige ausfallen wird, ist offen. „Die Genesung wird Zeit brauchen“, schreibt sie selbst. Sicher sei laut „Golfweek“ bereits, dass es im November nicht zu ihrem zweiten Start in der Profi-Serie LPGA kommen wird. Eigentlich war vorgesehen, dass sie nach ihrem Debüt 2025 dieses Jahr erneut beim Turnier „The Annika“ antritt. Bei ihrem ersten Start landete sie abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Aufgeben will Trump jedenfalls nicht. „Im Moment geht es nur darum, zu heilen und dem Prozess zu vertrauen“, schrieb sie weiter. Ihren Teamkolleginnen, Trainern, ihrer Familie und dem medizinischen Personal dankte sie für die Unterstützung. Und sie kündigte kämpferisch ganz in Trump-Manier an: „Ich werde schneller zurück sein, als ihr denkt, stärker und dankbarer als je zuvor!“