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Los Angeles (USA) – Unglaublicher Fall in den USA! Seit fünf Jahrzehnten lebt eine Frau (56) in Amerika, arbeitet im Gesundheitswesen, zahlt Steuern und spricht ausschließlich Englisch. Trotzdem wollte das US-Heimatschutzministerium die gebürtige Iranerin jetzt in ihre frühere Heimat abschieben.

Die damals 4-Jährige war 1973 von einem US‑Kriegs­veteranen adoptiert worden, spricht kein Wort Persisch oder Arabisch. Als gläubige Christin müsste sie unter dem islamistischen Mullah-Regime um ihr Leben fürchten. Zum Glück pfiff ein Bundesrichter in dem Fall Trumps ICE-Truppen zurück. Die Regierung kann gegen die Entscheidung noch Einspruch erheben. Bundesrichter Andrew Fishkin hält deshalb in den Akten den Namen der Frau unter Verschluss, um sie zu schützen.

Bekannt ist: Im Alter von vier Jahren hatte die gebürtige Iranerin in einem Waisenhaus gelebt. Ein Offizier der US-Air-Force und seine Frau adoptierten das Kind und brachten es nach Wisconsin. Das Mädchen wuchs auf einer Farm im Mittleren Westen mit christlichen Werten auf. Es lernte Englisch, spricht heute ausschließlich diese Sprache.

Im Iran muss sie um ihr Leben fürchten

Die Adoption des Waisenkindes war zwar abgeschlossen, doch per Gesetz hätten damals im Ausland adoptierte Kinder separat eingebürgert werden müssen. Dieses Verfahren wurde 1974 angeschoben, offenbar aber nie abgeschlossen. Die Frau, die mittlerweile in Kalifornien lebt, erfuhr dies allerdings erst im Alter von 38 Jahren. Als sie einen Reisepass beantragen wollte, sagten ihr die Behörden, dass sie gar keine Amerikanerin sei.

Im Februar bekam die Frau, die eine Sozialversicherungsnummer hat, einen Führerschein besitzt, seit Jahrzehnten legal arbeitet und Steuern zahlt, Post vom Heimatschutzministerium. Ihr Visum sei seit 1974 abgelaufen, sie solle sich darauf vorbereiten, in den Iran abgeschoben zu werden. Unter dem Terrorregime der Mullahs müsste die Christin und – laut Nachrichtenagentur AP – glühende amerikanische Patriotin um ihr Leben fürchten.

Frau musste Fußfessel tragen

Die Einwanderungsbehörde nahm die „Ausländerin“ zunächst fest. Später musste sie eine elektronische Fußfessel tragen – auch bei der Arbeit im Gesundheitswesen, der sie seit mehr als 20 Jahren nachgeht. Der Frau wurden DNA und Fingerabdrücke abgenommen. Auf ihrem Polizeifoto weint sie. Ihre Anwältin Emily Howe sagte: „Die Regierung behandelte sie wie eine Terroristin, als wäre sie die schlimmste aller Verbrecherinnen.“ Anfang Juni reichte sie Bundesklage ein. Nach mehr als 52 Jahren in Amerika will die gebürtige Iranerin endlich offiziell Amerikanerin werden.