Leipzig/Kabul – In einer geheimen Aktion hat Deutschland wieder 32 afghanische Schwerverbrecher in ihr Heimatland abgeschoben. BILD liegen die Fotos der Abschiebung exklusiv vor. Die Chartermaschine hob mitten in der Nacht vom Flughafen Leipzig/Halle ab – Kurs: Kabul! An Bord saßen 32 Männer, die nach BILD-Informationen schwerste Verbrechen in Deutschland begangen haben.
Die Liste ihrer Taten: Tötungsdelikte, sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, räuberische Erpressung und Drogendealerei im großen Stil
Die Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, NRW und Schleswig-Holstein hatten die Kriminellen (saßen vorher in Haft) für den Abschiebeflug angemeldet, der von der Bundespolizei umgesetzt wurde. Mehrere Beamte hatten den Flug begleitet. Die Afghanen wurden am Flughafen in Kabul den dortigen Behörden übergeben.
Dobrindt: Abschiebungen konsequent fortsetzen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) zu BILD: „Wir haben heute 32 afghanische Straftäter, die unser Schutzversprechen missachtet und ihr Bleiberecht verwirkt haben, in ihre Heimat abgeschoben. Deutschland wird sicherer, wenn schwere Straftäter unser Land verlassen. Wir werden die Abschiebungen nach Afghanistan konsequent weiter fortsetzen und deutlich machen: Wer hier schwere Straftaten begeht, hat unser Land zu verlassen.“
Mit dem aktuellen Flug erhöht sich die Zahl der abgeschobenen afghanischen Straftäter. Insgesamt wurden damit seit 2024 bereits 188 Kriminelle nach Kabul ausgeflogen.