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Bangkok – Bei dieser Messe tragen Katzen wie selbstverständlich Lockenwickler und Bartagamen Sport-Trikots. Es zischt, faucht und schaut manchmal ziemlich süß aus der Wäsche. In Thailands Hauptstadt wurde gerade die „G.E.B.I. – The Grand Exotic Pet & Ball Python International 2026“ eröffnet.

Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die NEX Hall im Siam Paragon in Bangkok zum schrägsten Streichelzoo der Welt. Durch die Exoten-Schau kriechen, klettern und wuseln mehr als 300 besondere Arten und Zuchtformen. Mit dabei: Königspythons, Geckos, Frettchen, Erdmännchen, Kapuzineraffen und Zierfische, die aussehen, als hätten sie vor dem Auftritt noch schnell den Glitzerfilter angeworfen.

Lebende Kunst bei Exoten-Schau

Diesjähriges Motto des Messe-Spektakels: „Living Art“ – lebende Kunst. Und tatsächlich sehen viele Tiere aus, als hätte es Mutter Natur mit dem Farbkasten übertrieben. Wer sonst eher unauffällig ist, bekommt grelle Accessoires und wird – wie die haarlose Sphynx-Katze – zum niedlichen Gag und gefragten Fotomodell.

Besonders bei den Pythons ist hingegen nicht nur die Länge wichtig. Es geht um Muster, Farben, Zuchtformen – kurz: um Reptilien-Couture. Überhaupt gibt es für Schlangen-Fans das volle Programm: eine asiatische Königspython-Meisterschaft, Auktionen mit internationalen Gästen und sogar einen „Racing Snake“-Contest. Formel 1 mit viel Haut – und ohne Boxenfunk.

Fest für Tierfreunde und Züchter

Die Veranstalter wollen die exotischen Tiere aber nicht nur als Hingucker präsentieren. Es geht auch um Austausch, Wissen und verantwortungsvolle Haltung. Züchter, Experten, Sammler und Familien sollen miteinander ins Gespräch kommen. Dazu gibt es Vorträge, Fotospots und Treffen mit Fachleuten aus mehreren Ländern. Praktisch: Wer sein Haustier dabei hat, kann es kostenlos von Tierärzten durchchecken lassen. Der Eintritt an sich ist laut den Veranstaltern ebenfalls frei.