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Reichenbach an der Fils – Der Umzug einer Familie in Baden-Württemberg hat einen Rettungseinsatz samt Evakuierung ausgelöst. Der Grund: In einem angemieteten Fahrzeug wurde eine verdächtige Flüssigkeit entdeckt. Wie sich wenig später herausstellte, handelte es sich um Quecksilber. Das bestätigte der Einsatzleiter der Feuerwehr.

Quecksilber ist hochgiftig. Vorsorglich seien acht Menschen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere Wohneinheiten evakuiert. Die Bewohner konnten aber den Angaben zufolge dann wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Woher kam das Quecksilber?

Feuerwehrleute trugen bei dem Einsatz in Reichenbach an der Fils im Landkreis Esslingen teilweise Schutzanzüge. Das Quecksilber sei in dem Fahrzeug auf einer Fläche von etwa zwei mal zwei Zentimetern gefunden worden, hieß es. Wo die giftige Flüssigkeit herkam, blieb unklar.

Quecksilber kann bei einer Belastung über längere Zeit zu schweren Gesundheitsschäden führen. In der Vergangenheit wurde das Schwermetall zum Beispiel in Batterien, Thermometern oder Leuchtstoffröhren verwendet. Besonders gefährlich ist das Einatmen der unsichtbaren Dämpfe. (dpa/ias)