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Leizen – Giftalarm in Mecklenburg-Vorpommern! Ein Mitarbeiter klagte am Dienstag über Unwohlsein. Daraufhin wurde das DHL-Logistikzentrum in Leizen wegen Quecksilber-Verdacht abgeriegelt. Nach Informationen der Agentur NonstopNews sollen mindestens drei kontaminierte Pakete entdeckt worden sein. Ein Sprecher vom Polizeipräsidium Neubrandenburg zu BILD: „Seit 18 Uhr läuft ein Großeinsatz.“ Spezialkräfte untersuchen das Gelände in Schutzkleidung. Möglicherweise sind weitere Gift-Pakete im Postnetz unterwegs.

Gegen 18 Uhr rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in dem Gewerbegebiet in Leizen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) an. Der Grund: Im Depot waren Rückstände einer verdächtigen Substanz entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Stoff um hochgiftiges Quecksilber. Das gesamte Betriebsgelände wurde umgehend geräumt.

Inzwischen steht offenbar fest: Mindestens drei kontaminierte Pakete wurden entdeckt, und die Sorge vor weiteren vergifteten Sendungen, die per Post verschickt wurden, ist groß.

Zwei Frauen nach Blumenpaket im Krankenhaus

Bereits in der vergangenen Woche gab es einen ähnlichen Vorfall: Am Freitag warden zwei Frauen (19 und 28 Jahre) im rund 70 Kilometer entfernten Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit Übelkeit und Kopfschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Beim Öffnen eines Blumenpakets war eine silbrige Flüssigkeit ausgetreten. Die Polizei bestätigte später den Fund von Quecksilber.

Ermittler prüfen möglichen Zusammenhang

Ob zwischen der Sendung in Neustadt-Glewe und dem aktuellen Fund im Verteilerzentrum Leizen ein direkter Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Spezialkräfte untersuchen die DHL-Halle weiterhin unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen.