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Köln – Säbel-Zoff in NRW, Faust-Attacke im Bundestag! Zwei AfD-Politiker wollen am Samstag zur Mensur antreten. Zuvor hatten sich die beiden – wohl unter Alkoholeinfluss – auf einer AfD-Veranstaltung gefetzt. Jetzt wird bekannt: Auch im Bundestag prügelten sich laut „Spiegel“ zwei angetrunkene Mitarbeiter von AfD-Abgeordneten. Die Bundestagspolizei musste dazwischengehen.

Matthias Büschges und Jeremy Franosch treten zu einem Fechtkampf gegeneinander an. Am Samstag sollen der Kölner AfD-Fraktionsgeschäftsführer Büschges und der Düsseldorfer AfD-Ratsherr Franosch zu einer sogenannten Mensur antreten. Das berichtet „t-online“. Bei dem traditionellen Fechtkampf von Studentenverbindungen tragen die sogenannten Paukanten Schutzausrüstung. Teile von Kopf und Gesicht bleiben jedoch Trefferfläche. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen.

Büschges wird dem Lager von NRW-AfD-Chef Martin Vincentz (40) zugerechnet. Franoschs Düsseldorfer Kreisverband gilt als Unterstützer-Hochburg des Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich (38). Vincentz und Helferich stehen sich im erbitterten Machtkampf der NRW-AfD gegenüber.

Büschges soll sich mit Franosch auf der AfD-Aufstellungsversammlung für die Landtagswahl gestritten und zur Mensur aufgefordert haben. Das Treffen war zuvor völlig eskaliert, laut dem Bericht floss viel Alkohol. Vertreter der verfeindeten Lager schrien und beleidigten sich. AfD-Funktionäre bezeichneten die Veranstaltung später als „Parteitag der Schande“.

Aber: Beide Männer bestreiten ausdrücklich, mit der Mensur einen politischen Konflikt austragen zu wollen. Büschges sagt: „Das ist eine Privatangelegenheit, sie hat nichts mit der Partei zu tun.“ Auch Franosch erklärt, der sportliche Vergleich stehe für ihn im Vordergrund.

Auch Gewalt im Bundestag

Auch im Bundestag kam es zu handfestem Streit: Nach „Spiegel“-Informationen sollen sich am Mittwochabend zwei AfD-Mitarbeiter geprügelt haben. Die Auseinandersetzung soll so heftig gewesen sein, dass die Polizei kam. Gegen 23.20 Uhr gingen die Beamten dazwischen, beide Streithähne standen unter Alkoholeinfluss. Die Bundestagspolizei leitete Ermittlungen ein.