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Obersulm (Baden-Württemberg) – Blutige Messer-Attacke am Bahnhof einer schwäbischen Kleinstadt. Die Tatverdächtige ist gerade einmal 14 Jahre alt und sitzt jetzt wegen versuchten Mordes in U-Haft.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. Juli 2026 gegen 13.35 Uhr im 14.000-Einwohner-Ort Obersulm (Baden-Württemberg). Eine Sprecherin der Polizei: „Der 14-Jährigen wird vorgeworfen, eine ihr bis dato unbekannte 16-Jährige auf einen Feldweg am Rand des Ortsteils Willsbach gelockt und dann zunächst unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Mobiltelefons des Opfers gefordert zu haben.“

Opfer erleidet mehrere Schnittverletzungen

Die 16-Jährige soll dem jüngeren Mädchen ihr Handy ausgehändigt haben. Doch dann soll die 14-Jährige mit dem Messer auf ihr Opfer losgegangen sein. Laut Polizei erlitt die 16-Jährige bei dem Angriff mehrere Schnittverletzungen. Die Polizeisprecherin: „Erst das Eintreffen aufmerksamer Zeugen beendete die Tat. Die eingreifenden Erwachsenen trennten die Mädchen voneinander und alarmierten die Polizei.“

Zunächst blieb die mutmaßliche Angreiferin auf freiem Fuß. Doch die Kripo ermittelte weiter – und fand Hinweise auf ein versuchtes Tötungsdelikt. Das Amtsgericht Heilbronn erließ am 29. Juli einen Haftbefehl, die 14-jährige Teenagerin wurde festgenommen. Die Jugendliche sitzt jetzt in U-Haft in einem Frauengefängnis. Mareike Hafendörfer, Sprecherin der Heilbronner Staatsanwaltschaft: „Die Beschuldigte hat sich beim Haftrichter zu den Vorwürfen eingelassen. Zum Inhalt dieser Einlassung, der Gegenstand der Ermittlungen ist, geben wir derzeit keine Auskunft. Wir ermitteln wegen des Verdachts des schweren Raubs in Tateinheit mit versuchtem Mord und gefährlicher Körperverletzung.“