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Berlin – Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp (45), rückt plötzlich selbst in den Blick der Verfassungsschützer! Bei einer Anhörung der Präsidenten der deutschen Sicherheitsbehörden im Bundestag sprach Verfassungsschutzchef Sinan Selen (54) auch über die Linken in der Hauptstadt. Und deren Beziehungen zu Extremisten und terroristischen Gruppen. „Man muss sich bestimmte lokale Kennverhältnisse sehr genau anschauen“, so Selen. Im Klartext heißt das: Der Verfassungsschutz will jetzt prüfen, inwieweit Eralp und andere Linken-Politiker (z.B. Ferat Kocak, 47) Verbindungen zu Terrorgruppen etc. unterhalten.

Rückblick: Am Wahlabend, dem 20. September, hatten u.a. ein Clanmitglied und ein Juden-Hasser Wahlpartys der Linken in Berlin besucht. Danach war Eralp wegen ihrer früheren Mitgliedschaft in der linksextremen „Roten Hilfe“ in die Kritik geraten. Der Verein hatte u.a. Spenden für RAF-Terroristin Daniela Klette (67) gesammelt.

BILD erfuhr außerdem: Noch im August traf sich Eralp im Wahlkampf mit einer Delegation kurdischer Organisationen. Mit dabei: Mitglieder des NAV Berlin. Dies berichten zwei Nachrichten-Webseiten. Eralp bestreitet hingegen Kenntnis davon gehabt zu haben, dass Mitglieder der NAV Berlin am Treffen teilgenommen hätten. Sicherheitsbehörden rechnen den Verein der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK als Tarnorganisation zu. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak (47) hatte sich zuvor gegen ein PKK-Verbot in Deutschland ausgesprochen.

Eralp sagte im Wahlkampf, sie wolle den Berliner Verfassungsschutz abschaffen. Zu ihrer Haltung zur PKK wollte sich Eralp auf BILD-Anfrage nicht äußern.

Beim Verfassungsschutz heißt es: „Die PKK ist weiterhin die mitgliederstärkste und schlagkräftigste Organisation im auslandsbezogenen Extremismus/Terrorismus in Deutschland.“ Ihre zahlreichen Veranstaltungen zeigten, dass sie „nicht nur willens, sondern auch in der Lage“ sei, ihre Anhängerschaft umfangreich zu mobilisieren und darüber hinaus weitere Personen für ihre Anliegen anzusprechen. Die politischen und militärischen Entwicklungen in den Herkunftsregionen und das Schicksal von PKK-Führer Abdullah Öcalan führen zur Emotionalisierung ihrer Anhänger.

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Transparenzhinweis: Eine frühere Version dieses Artikels enthielt keine Stellungnahme Eralps zum Vorwurf des Treffens mit NAV-Vertretern. Diese haben wir mittlerweile in der aktuellen Fassung ergänzt.