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Oberhausen – Riesiger Andrang schon am ersten Tag! Tausende Besucher strömten am Mittwochvormittag zur Eröffnung des ersten Karls Erlebnis-Dorfs im Westen Deutschlands. Gründer Robert Dahl (55) schätzt, dass bereits am Eröffnungstag rund 12.000 Menschen gekommen sind.

Pünktlich um 11 Uhr durchschnitt der Unternehmer das rote Band und eröffnete den Freizeitpark am Centro in Oberhausen (NRW). Es war ein Start auf den letzten Drücker: Die Betriebsgenehmigung der Stadt wurde erst um 8.30 Uhr erteilt – nur zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung. Warum die Genehmigung so spät kam, erklärt Dahl gegenüber BILD: „Wir haben bis zum Schluss gearbeitet, bis heute Nacht um drei. Erst nach den letzten Arbeiten kann die Abnahme erfolgen und danach bekamen wir erst die Betriebsgenehmigung.“

Was Karls Erdbeerhof in NRW zu bieten hat

Der neue Karls Erdbeerhof bietet auf rund 40.000 Quadratmetern mehr als 20 Attraktionen, Karussells, Spielplätze, Imbisse und einen 6000 qm großen Hofladen, in dem es eine Bonbon-Manufaktur sowie Spezialitäten wie Erdbeer-Currywurst, Erdbeer-Burger, Erdbeer-Bier und Erdbeer-Döner gibt. Der Eintritt ist kostenlos, viele Fahrgeschäfte können gratis genutzt werden. Für größere Attraktionen werden zwischen drei und sieben Euro fällig.

Extra für den Standort im Ruhrgebiet wurde das „Curryversum“ entwickelt – mit einem Currywurst-Restaurant und einem Fahrgeschäft, bei dem Besucher auf Würsten durchs Gelände fahren. „Direkt daneben wird es im Winter eine Schlittschuhbahn geben, die im Sommer als Strecke für Bumpercars genutzt wird“, sagt Dahl.

So teuer war der neue Freizeitpark

Mit rund 45 Millionen Euro ist das neue Karls Erlebnis-Dorf in Oberhausen nach Unternehmensangaben die bislang größte Investition in einen Erdbeerhof. Die Erwartungen sind bei Dahl entsprechend hoch: „Ich rechne mit einer Million Besuchern jährlich. Ich wäre aber auch nicht böse, wenn es mehr werden.“ Der Pachtvertrag für das Gelände ist die nächsten Jahrzehnte gesichert. „Ich freue mich auf die nächsten 40 Jahre, so lange sind wir jetzt erstmal mit Westfield verbandelt“, so der Erdbeer-König, der dann 95 wäre.

Das sagt der Oberbürgermeister

Oberhausens Oberbürgermeister Thorsten Berg (SPD) sieht in Karls einen wichtigen Baustein für den Standort: „Wir haben uns von Kohle und Stahl gelöst und setzen neben anderen Bereichen vor allem auch auf die Tourismus- und Freizeitbranche. So wie sich andere Freizeit-Destinationen ständig neu erfinden müssen, muss sich auch die Neue Mitte ständig neu erfinden, um attraktiv zu bleiben.“

Das Karls Erlebnis-Dorf hat 365 Tage im Jahr von 8 bis 20 Uhr geöffnet.