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Washington – Neue Eskalation im Iran-Krieg – und US-Präsident Donald Trump (80) legt verbal noch einmal nach! Nach dem iranischen Raketenangriff auf US-Stellungen in Jordanien kündigte der US-Präsident einen Gegenschlag an. Gleichzeitig erklärte er den Iran kurzerhand für „tot“. „Iran ist offiziell eine gescheiterte Nation. SIE IST TOT!“, schrieb Trump auf Truth Social. Das Land habe keine Marine und keine Luftwaffe mehr, seine Währung sei instabil und die Führung befinde sich in „totalem Chaos“.

Zuvor hatte Trump in einem Interview mit Fox News eine militärische Antwort auf den iranischen Angriff angekündigt: „Wir werden sie hart treffen. Es wird definitiv eine Antwort geben.“ Nach Trumps Angaben hatte Iran mindestens acht ballistische Raketen abgefeuert. Die US-Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen.

Iran droht mit noch härteren Gegenschlägen

Teheran reagierte seinerseits mit einer massiven Drohung. Auf jeden weiteren amerikanischen Angriff werde Iran mit „Dutzende Male“ größerer Härte antworten, sagte ein hochrangiger iranischer Vertreter laut Reuters.

Der jüngste Angriff habe gezeigt, dass „kein Ziel in der Region außerhalb der Reichweite Teherans“ liege. Gleichzeitig drohte Iran mit einer weiteren Verschärfung der Lage in der Straße von Hormus für Schiffe, die sich nicht an die von Teheran aufgestellten Regeln hielten.

US-Generäle warnen vor Dauerbelastung

Während Trump nun den nächsten Gegenschlag ankündigt, gibt es in der amerikanischen Militärführung offenbar wachsende Bedenken wegen der Dauer des Iran-Einsatzes. Mehrere hochrangige US-Kommandeure haben laut „Washington Post“ Einwände gegen neue Befehle zur Verlängerung von Einsätzen erhoben. Dem Bericht zufolge sind weiterhin mehr als 50.000 US-Soldaten im Nahen Osten gebunden. Die Sorge: Eine dauerhaft so große US-Präsenz im Nahen Osten bindet Soldaten, Schiffe, Flugzeuge und Munition, die Amerika auch in anderen Teilen der Welt benötigt.

Schon Anfang August hatten US-Medien zudem über schrumpfende Bestände wichtiger Abfangraketen berichtet. Besonders Patriot- und THAAD-Raketen wurden seit Beginn des Iran-Kriegs in großer Zahl verschossen. Die Trump-Regierung bestreitet allerdings, dass den USA die Munition ausgeht.