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New York/Dubai – Der Fall um sieben Mitglieder einer Studentenverbindung der Elite-Uni Cornell sorgt in den USA weiter für Schlagzeilen. Einer der ehemaligen Studenten, Umar M. I., soll nach Medienberichten die USA verlassen haben. Ein Nachbar sagte Medien, der 21-Jährige sei nach seiner Zeit in den USA wohl nach Dubai zurückgekehrt.

Umar M. I. gehört zu den sieben ehemaligen Mitgliedern der Studentenverbindung Chi Phi, gegen die eine frühere Cornell-Studentin schwere Vorwürfe erhebt. Die in US-Dokumenten als „Jane Doe“ bezeichnete Frau wirft den Männern vor, sie im Oktober 2024 nach Alkohol- und Drogenkonsum sexuell missbraucht zu haben. Trotz einer Anzeige wurde damals niemand angeklagt. Im September 2026 reichte die mutmaßlich Geschädigte eine Zivilklage ein, neue Beweise wurden öffentlich. Daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder auf.

Klägerin telefonierte mit Umar M. I.

Besondere Aufmerksamkeit erregten zuletzt Tonaufnahmen von Telefonaten zwischen der Klägerin und mehreren Beschuldigten. Darunter ist auch ein Gespräch mit Umar M. I., das von US-Medien veröffentlicht wurde. Darin möchte die Frau nach eigenen Worten herausfinden, was in jener Nacht vorgefallen ist. Umar M. I. schildert den Ablauf aus seiner Sicht.

Umar M. I. wuchs den Berichten zufolge überwiegend in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Dort besuchte er eine exklusive Schule in Emirates Hills, einem Nobelviertel in Dubai, das oft als „Beverly Hills von Dubai“ bezeichnet wird. Sein Vater soll leitender Hochschuldozent an der American University in Dubai sein. An der Cornell University hatte Umar M. I. seit 2023 Wirtschaft und Mathematik studiert, war Mitglied der Studentenverbindung Chi Phi und spielte Rugby. Nach den Vorwürfen wegen Gruppenvergewaltigung wurde er Medienberichten zufolge von der Hochschule ausgeschlossen. Angeblich soll der 21-Jährige jetzt wieder in die Golfmetropole zurückgekehrt sein.