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Kiew – Sirenen heulen am frühen Morgen. Dann Erschütterungen, Schreie, schwarze Rauchsäulen steigen auf. Im Minutentakt jagen Drohnen über Kiew und schlagen in Wohnhäuser, die historische Markthalle, Bahnanlagen, Tankstellen ein. Putins tödlicher Terror-Krieg trifft die ukrainische Hauptstadt hart. Mindestens zwei Menschen sterben, 25 werden verletzt.

Augenzeugen berichten von einer Serie gewaltiger Detonationen, die Fenster, Schränke und Lampen wackeln ließen. Frauen, Kinder und Senioren flüchteten panisch auf die Straßen, die von Rauch und Trümmerstaub eingehüllt wurden.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (55) erklärte: „Es gibt bereits zwei Opfer des feindlichen Angriffs auf die Hauptstadt. Ein Mann ist im Krankenhaus gestorben.“ UND: Die Zahl der Toten und Verletzten könnte noch weiter steigen. Unter den Trümmern werden weitere Menschen vermutet.

Drohnen schlagen im Minutentakt ein

Die strahlgetriebenen Shahed-Drohnen schlugen in mehreren Bezirken Kiews ein. Im Stadtteil Solomianskyi wurde ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen. Trümmerteile regneten zwischen Wohnblocks herab, ein Transportunternehmen ging in Flammen auf. Nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt brannte auch die historische Markthalle „Shayba“. Das markante Rundgebäude aus den 1970er-Jahren wurde schwer beschädigt.

Moskau zielte erneut auf die zivile Infrastruktur, um den Durchhaltewillen der Ukrainer zu brechen. Die ukrainische Staatsbahn meldete einen Drohnen-Regen auf Bahnanlagen, mindestens ein Mitarbeiter wurde verletzt. Der Hauptbahnhof selbst entging nur knapp einem Volltreffer und ist nach Angaben der Bahn unbeschädigt geblieben.

Auch im Bezirk Holosiivskyj hinterließen die Drohnen eine Schneise der Verwüstung. Eine Tankstelle wurde ausgelöscht, Lagerhallen und ein Geschäftsgebäude beschädigt. Die Betreiber sprechen bereits vom sechsten Angriff auf ihre Gebäude innerhalb weniger Wochen.

Doch damit nicht genug! Teile der Hauptstadt kämpfen mit Internetausfällen. Nach Angaben ukrainischer Anbieter sind diverse Rechenzentren beschädigt.

Der Angriff erfolgte nur Stunden nach einer Warnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump (80) bei der UN-Generalversammlung in New York. Unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse hatte er vor einer neuen russischen Großoffensive aus der Luft gewarnt.