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Trier – Nach dem gewaltsamen Tod einer Studentin (29) in Trier haben die Ermittler zwei Tatverdächtige festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Der 35 Jahre alte Mann wurde am Mittwochmorgen im saarländischen Völklingen gefasst.

Weitere Angaben zu den Verdächtigen machen die Behörden bislang nicht. Auch zu den Hintergründen der Festnahmen schweigen die Ermittler zunächst. Die 29-Jährige war Mitte Juli tot in ihrer Wohnung in der Nordallee nahe der Porta Nigra gefunden worden. Zuvor hatte ihre Mutter Alarm geschlagen. Nachdem sie ihre Tochter tagelang weder erreichen noch kontaktieren konnte, meldete sie die Studentin als vermisst.

Polizisten fuhren daraufhin zur Wohnung der jungen Frau und machten die grausame Entdeckung: Die 29-Jährige lag tot in ihren eigenen vier Wänden. Wegen ihrer Verletzungen gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Die Kriminalpolizei richtete daraufhin die Sonderkommission „Nordallee“ ein und fahndete mit Hochdruck nach dem Täter.

Uni Trier erneut von Gewalt erschüttert

Der Fall sorgte auch deshalb für besonderes Entsetzen, weil die Universität Trier innerhalb weniger Tage bereits zum zweiten Mal von einem Tötungsdelikt getroffen wurde. Nur wenige Tage zuvor war der 22-jährige Geschichtsstudent Marius D. nahe des Universitätsgeländes auf offener Straße erstochen worden. In diesem Fall sitzt ein 22-jähriger Mann aus Afghanistan in Untersuchungshaft.

Mit den beiden Festnahmen hoffen die Ermittler nun auf Antworten im Fall der getöteten Studentin. Welche Rolle die Verdächtigen gespielt haben sollen und ob ihnen ein Haftbefehl droht, ist bislang noch offen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren weiter.