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Milliardenstrafe für Bank of America wegen Geldwäscheversäumnissen

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Die Bank of America hat in den USA eine Geldstrafe von 1,2 ​Milliarden Dollar wegen Versäumnissen bei der Geldwäschebekämpfung und anderer Verstöße bekommen. Das Finanzministerium ⁠erklärte, dies sei die dritthöchste je von ihm verhängte Geldstrafe. Die Großbank habe es versäumt, verdächtige Aktivitäten im Umfang von mehr als fünf Milliarden Dollar zu melden, darunter solche, die Risiken für die nationale Sicherheit darstellten. ⁠

Die Bank ​habe bei ‌der Erstellung von Compliance-Programmen ihren eigenen Erträgen Vorrang eingeräumt. „Wenn eine Bank dieser Größe ihren Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Einhaltung von Sanktionen nicht nachkommt, reichen die Folgen weit über ihre eigenen Mauern hinaus“, erklärte Finanzminister Scott Bessent.

Die Bank teilte mit, ihre am Mittwoch zur ‌Veröffentlichung anstehenden Ergebnisse für das dritte Quartal ⁠würden eine ​nicht steuerlich absetzbare Belastung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar enthalten, die ⁠den Quartalsgewinn um etwa 17 Cent pro Aktie schmälern werde.

In der vergangenen Woche hatten die Behörden wegen ähnlicher Mängel ‌bei der Geldwäschebekämpfung eine ⁠Geldstrafe ‌in Höhe ​von 350 ⁠Millionen Dollar gegen ​die American Express National Bank verhängt, die Direktbanktochter ‌des ​Kreditkartenriesen American Express.