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Berlin – Jetzt will Friedrich Merz (70, CDU) die große Investitionsoffensive für Deutschland einläuten! Dafür hat der Kanzler die wichtigsten Wirtschaftsführer der Welt zum großen Investoren-Gipfel („Invest in Germany Summit“) in das ehemalige DDR-Staatsratsgebäude (heute Sitz der Privatuni ESMT) nach Berlin eingeladen. Sein Ziel: ausländisches Geld nach Deutschland holen, um unsere Wirtschaft endlich wieder in Gang zu bringen.

Unter den rund 200 Gästen aus Großunternehmen, Investmentbanken und Fonds: Bernard Mensah (Bank of America), Larry Fink (73), Chef des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, Scheich Saoud Salem Abdulaziz Al-Sabah (Chef des Staatsfonds von Kuwait), Investorin Jeanette Fürstin zu Fürstenberg (General Catalyst). Und Bosse von deutschen Traditionskonzernen (u. a. Mercedes, Bayer, Siemens).

Merz und der Nvidia-Chef auf der Bühne

Mit Spannung wird die Auftakt-Gala am Montagabend in der Szene-Location „Kraftwerk Berlin“ (beheimatet u. a. den Technoclub „Tresor“) erwartet. Nvidia-CEO Jensen Huang (63) wird als Star-Gast des Abends mit Merz auf dem Podium sitzen. Pikant: Kurz vor dem Gipfel kritisierte Huang den Wirtschaftsstandort Deutschland ungewöhnlich hart. „Nichts schmerzt mich mehr, als zu sehen, dass eines der technologisch fortschrittlichsten Länder so weit abgehängt wird“, sagte Huang mit Blick auf Deutschland am vergangenen Mittwoch.

Ob Merz Huang und die anderen Gäste doch von Deutschland überzeugen kann, wird sich zeigen. Wie Insider im Vorfeld des Gipfels berichteten, plant die Bundesregierung schon einen Deal mit Huangs KI-Chip-Riesen Nvidia. Auch deutsche Unternehmen sollen sich an einem gemeinsamen Projekt beteiligen.