Voice of Freedom Повна версія

Mega-Talent steht vor Abschied aus der Bundesliga – Einigung mit Paris

· Business

Die Fußball-Weltmeisterschaft spielt in den USA, Kanada und Mexiko. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.

Der heiß begehrte Angreifer Yan Diomande von der Elfenbeinküste hat sich Medienberichten zufolge für einen Vereinswechsel von RB Leipzig zu Paris Saint-Germain entschieden. Laut den Fernsehsendern Sky und RMC sowie des Transfer-Experten Fabrizio Romano soll sich der 19-Jährige mit dem Champions-League-Sieger auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben.

Damit der Wechsel nach der laufenden WM stattfinden kann, muss sich PSG noch mit Leipzig über die Ablösesumme einigen. Beide Klubs würden sich demnach bereits im Austausch befinden. An Diomande hatte dem Vernehmen nach auch der FC Liverpool großes Interesse gezeigt. Medienberichten zufolge soll RB ein Angebot der Reds über 100 Millionen Euro abgelehnt haben.

Paraguays Kapitän Gustavo Gómez hat für das Sechzehntelfinale gegen Deutschland einen kampfbetonten Auftritt angekündigt. „In den drei Spielen – unabhängig von den Ergebnissen – haben wir gezeigt, dass wir gut kämpfen können“, sagte der 33-Jährige. „Das wird morgen nicht anders sein. Das ist unsere Identität.“

Dass die eher defensiv ausgerichtete Spielweise in der Heimat mitunter auch kritisiert wird, versteht Alfaro nicht. „Warum müssen wir gegen jeden Gegner gewinnen?“, fragte der 63-Jährige. „Wir müssen uns dessen bewusst sein, was wir hier haben.“

Hugo Broos hat seine Zukunft als Nationaltrainer von Südafrika nach dem Aus im Sechzehntelfinale offen gelassen. „Ich denke, es ist nicht klug Entscheidungen zu treffen, wenn man enttäuscht ist. Also werde ich das auch nicht tun“, sagte der 74 Jahre alte Belgier nach dem 0:1 (0:0) gegen Co-Gastgeber Kanada.

Man werde „sehen, wie es für mich weitergeht. Ich habe immer gesagt: Ja, das ist meine letzte Weltmeisterschaft. Das steht fest. Was in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird, hängt auch ein bisschen davon ab, wie Südafrika die Zukunft sieht“, sagte Broos. Vor der Endrunde hatte Broos noch angekündigt, dass nach der WM für ihn Schluss ist. Nach dem Einzug ins Sechzehntelfinale war er von diesem Plan aber ein wenig abgewichen.

Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat seinen Plan mit Starspieler Neymar für das Sechszehntelfinale gegen Japan nicht verraten. Neymar sei körperlich so weit, auch länger als nur 15 Minuten spielen zu können, sagte der Italiener. „Letztlich wird das aber vom Spielverlauf und der Situation abhängen, die uns im morgigen Spiel erwartet.“

Neymar, immer noch der teuerste Fußballer der Welt, hatte die ersten beiden Gruppenspiele des Rekordweltmeisters wegen einer Wadenblessur verpasst. Gegen Schottland (3:0) war er in der 75. Minute eingewechselt worden – unter großem Jubel der brasilianischen Fans im Stadion.

Kanada um Rückkehrer Alphonso Davies hat erstmals in seiner Geschichte das Achtelfinale einer Fußball-WM erreicht. Gegen Südafrika gewann das Team um den Bayern-Star im ersten Sechzehntelfinale der WM-Geschichte 1:0 (0:0). Stephen Eustaquio erzielte in der Nachspielzeit das erlösende Tor und verhinderte eine Verlängerung (90.+2).

Mexiko ist vor dem ersten K.-o.-Spiel erhöht wachsam – über dem Camp des WM-Mitgastgebers wurde nun einem Bericht zufolge eine Drohne gesichtet. Der Sender TUDN veröffentlichte auf seiner Homepage ein entsprechendes Video, das das Flugobjekt in der unmittelbaren Nähe des Centro de Alto Rendimiento in Süden von Mexiko-Stadt zeigt.

Dort bereitet sich die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre auf die Partie des Sechzehntelfinals gegen Deutschland-Schreck Ecuador vor. Die Mexikaner zogen mit drei Siegen in drei Spielen ohne Gegentor in die erste K.-o.-Runde ein. Gespielt wird die Partie im legendären Aztekenstadion in der deutschen Nacht auf Mittwoch.

Nach der Beerdigung seiner Mutter ist Frankreichs Trainer Didier Deschamps in die USA zurückgekehrt und hat seine Mannschaft auf das erste Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Schweden eingeschworen. Ein vom französischen Verband auf Instagram veröffentlichtes Video zeigt den 57-Jährigen bei einer leidenschaftlichen Ansprache an seine Spieler.

„Der erste Wettbewerb ist vorbei. Aber es gibt einen Zweiten. Die von euch, die bereits eine WM gespielt haben, wissen, jetzt ändert sich alles. Es ist derselbe Wettbewerb aber irgendwie doch ein anderer. Jedes Spiel kann das letzte sein“, warnte der 57-Jährige die Équipe Tricolore vor dem Sechzehntelfinale am Dienstag (23.00 Uhr/MagentaTV).

In der Diskussion um die beste Position für Joshua Kimmich sprechen sich Lothar Matthäus und Philipp Lahm vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay für eine Umstellung aus. Die beiden früheren DFB-Kapitäne sehen Kimmich nicht auf der Rechtsverteidigerposition, sondern im Mittelfeld. „Kimmich ist für die Mannschaft so wichtig“, sagte Matthäus zu „Bild“: „Da sollte er für mich in einer zentraleren Position spielen, um seinen Mitspielern zu helfen.“

Ähnlich sieht es auch Lahm. Er schrieb im „Kicker“ über Kimmich: „Er hat dort etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt, in der Nationalelf wie beim FC Bayern. Er würde der Mannschaft Stabilität geben, seine Stärken würden deutlich mehr sichtbar werden. Er kann der Defensive helfen, genau wie der Offensive mit seinen tiefen Pässen.“ Auch Jens Lehmann befand bei WELT: „Als rechter Verteidiger ist Kimmich verschenkt.“

Heute beginnt das Sechzehntelfinale. Sechs Spiele laufen nur bei Magenta, die restlichen zehn sind auch bei den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen. Hier der Überblick:

  • Sonntag 21.00: Südafrika - Kanada ARD und MagentaTV
  • Montag 19.00: Brasilien - Japan ZDF und MagentaTV
  • Montag 22.30: Deutschland - Paraguay ZDF und MagentaTV
  • Dienstag 03.00: Niederlande - Marokko MagentaTV
  • Dienstag 19.00: Elfenbeinküste - Norwegen ARD und MagentaTV
  • Dienstag 23.00: Frankreich - Schweden MagentaTV
  • Mittwoch 03.00: Mexiko - Ecuador MagentaTV
  • Mittwoch 18.00: England - DR Kongo ARD und MagentaTV
  • Mittwoch 22.00: Belgien - Senegal ARD und MagentaTV
  • Donnerstag 02.00: USA - Bosnien-Herzegowina MagentaTV
  • Donnerstag 21.00: Spanien - Österreich ARD und MagentaTV
  • Freitag 01.00: Portugal - Kroatien MagentaTV
  • Freitag 05.00: Schweiz - Algerien ZDF und MagentaTV
  • Freitag 20.00: Australien - Ägypten ZDF und MagentaTV
  • Samstag 00.00: Argentinien - Kap Verde MagentaTV
  • Samstag 03.30: Kolumbien - Ghana ZDF und MagentaTV

Mit Tränen in den Augen und so emotional kennt man Zlatan Ibrahimovic eigentlich nicht. Der frühere Weltklasse-Stürmer gibt sich meist unnahbar, selbstbewusst und hart – verbal immer für eine Attacke bereit. Doch nach dem historischen WM-Erfolg von Bosnien und Herzegowina zeigte der Schwede plötzlich eine völlig andere Seite. Als TV-Experte bei FOX Sports verfolgte der 44-Jährige das 3:1 gegen Katar, mit dem Bosnien erstmals in seiner Geschichte die K.-o.-Runde einer WM erreichte. Für den Ex-Profi war das weit mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Sein Vater stammt aus Bosnien und Herzegowina – entsprechend emotional erlebte Ibrahimovic den historischen Abend.

Sichtlich bewegt sagte er: „Genau darum geht es im Fußball: Menschen zusammenzubringen – und ganz besonders in Bosnien. Dieses Land hat so viel Leid erlebt. Jetzt diese Freude zu sehen, macht mich sehr emotional.“ Anschließend erklärte Ibrahimovic, warum ihn der Erfolg so tief berührt: „Ich bekomme eine Gänsehaut, weil dort die Wurzeln meines Vaters liegen.“ Besonders die Atmosphäre im Stadion ging Ibrahimovic unter die Haut. „Allein 70.000 Menschen singen zu hören – für die bosnischen Fans fühlt sich das wahrscheinlich schon wie ein WM-Titel an. Das macht mich glücklich und unglaublich stolz. Und dann auch noch zu sehen, wie sie die Gruppenphase überstehen.“

Mit dem Glauben an die eigene Stärke geht Paraguays Kapitän Gustavo Gómez in das Sechzehntelfinale gegen Deutschland. „Wir sind zurückgekehrt, um zu konkurrieren, und wir werden bis zum Ende kämpfen. Wir haben Paraguay auf die Weltbühne gebracht!“, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. „Es ist noch nicht vorbei.“

Paraguay ist erstmals seit 2010 wieder bei einer Endrunde dabei und qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppen-Dritten für die K.-o.-Runde. In der treffen die Südamerikaner am Montag (22.30 Uhr/ZDF und Magenta TV) in Boston auf die Mannschaft von Bundestrainer Nagelsmann.

Nach umstrittenen Äußerungen über Bosnien-Herzegowina während der WM hat sich die US-TV-Reporterin Abigail Velez entschuldigt. Ihre Aussagen seien ein missglückter Versuch gewesen, „ein bisschen Spaß“ zu machen, schrieb die Journalistin des Lokalsenders ABC7 in Los Angeles auf ihrer Instagram-Seite. Bosnien-Herzegowina ist der Gegner von Gastgeber USA im Sechzehntelfinale in der Nacht zu Donnerstag in Santa Clara (2.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT).

Velez hatte während einer Übertragung gesagt: „Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht – aber ihr werdet es kriegen!“ Damit sei sie „zu weit gegangen“, erklärte die Journalistin im Nachgang. Ihre Kommentare seien „unsensibel und unangemessen“ gewesen: „Ich entschuldige mich bei den Menschen in Bosnien und bei der bosnischen Fußballmannschaft.“

Österreichs Nationalspieler Marko Arnautovic hätte nach Ansicht von Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich weit vor seinem Treffer gegen Algerien (3:3) vom Platz gestellt werden können. „Die Aktion ist ein Schlag. Für mich ist das eine Rote Karte“, sagte TV-Experte Ittrich bei MagentaTV.

Der Stürmer hatte in der Anfangsphase seinen Gegenspieler Aissa Mandi mit dem Ellenbogen am Hals getroffen (11.). Der Algerier musste behandelt werden, Arnautovic sah die Gelbe Karte. Für Ittrich stellte sich die Frage, warum sich der Videoassistent nicht zu Wort meldete. „Wahrscheinlich haben ein paar Prozentpunkte gefehlt“, mutmaßte der frühere Bundesliga-Spielleiter.

Argentinien hat Jordanien 3:1 (2:0) besiegt und holte seinen 50. Sieg bei Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70). Lionel Messi kam dabei erstmals seit 20 Jahren bei einem WM-Spiel von der Bank. Der Joker baute per Freistoß seinen Torrekord auf nun 19 WM-Treffer aus. Der 39-Jährige ist zudem der erste Spieler der Geschichte, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen mindestens ein Tor erzielt hat.

Es war sein 72. Freistoßtor in seiner Karriere, darunter sein 12. für Argentinien. Messi hat nun 123 Länderspieltore – in 202 Einsätzen liegt er damit auf Platz zwei der ewigen Bestenliste hinter Cristiano Ronaldo mit 145 Toren. Messi gehört zudem zu den sechs Spielern seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1966, die bei einer Weltmeisterschaft zwei Freistoßtore erzielten. Er reiht sich damit in die Riege von Pelé, Rivellino, Téofilo Cubillas, Bernard Genghini und David Beckham ein.

Mit einem spektakulären Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale gesichert. In einem am Ende dramatisch spannenden Spiel in Kansas City gab es ein 3:3 (1:1). Erst ein Treffer von Saša Kalajdžić in der Nachspielzeit (90.+6) sicherte dabei das Remis – der zweite Treffer von Algeriens Riyad Mahrez (90.+3) hatte Österreich zwischenzeitlich aus dem Turnier befördert.

Mit Lionel Messi als treffsicherer Edeljoker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).

Südafrikas Trainer Hugo Broos stellt sein Karriereende beim südafrikanischen Verband infrage. „Vor Monaten habe ich gesagt, es muss jetzt rum sein, ich bin 74. Ich war 19, als ich meinen ersten Profi-Vertrag unterschrieben habe. Das sind 55 Jahre im Fußball, das muss jetzt das Ende sein. Aber je näher das Ende kommt, desto mehr denkst du darüber nach“, sagte der Belgier vor dem Sechzehntelfinale seines Teams gegen Kanada. „Wir werden sehen. Ich weiß es im Moment nicht.“

Broos betonte in der Pressekonferenz, dass er seine Enkel vermisse und mehr Zeit mit der Familie verbringen wolle. „Ich stehe zu meiner Entscheidung, aber ich habe auch immer gesagt, dass ich nicht nach Hause gehen will und auf der Couch einen Kaffee trinken. Ich habe noch zu viel Energie. Vielleicht finden wir eine Lösung, für die ich weniger in Südafrika sein muss und mehr Zeit mit meiner Familie habe, wenn das möglich ist.“

Oranje-Star Cody Gakpo bleibt trotz seines persönlichen Schicksalsschlags beim niederländischen Nationalteam. Der Stürmer des FC Liverpool hatte kurz vor dem ersten K.-o.-Rundenspiel gegen Marokko zusammen mit seiner Freundin öffentlich gemacht, dass der zweite Sohn des Paares während der Schwangerschaft gestorben ist.

Nach Rücksprache mit seiner Freundin habe Gakpo aber entschieden, die WM zu Ende zu spielen, teilte der Verband mit. Der KNVB werde alles tun, Gakpo und seine Freundin in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hieß es in der Mitteilung.

WM-Mitfavorit Portugal hat nach dem nächsten schwachen Auftritt den Gruppensieg verpasst. Im dritten Vorrunden-Spiel kam das Team von Cristiano Ronaldo nur zu einem sehr glücklichen 0:0 gegen starke Kolumbianer. Platz eins in der Gruppe K ging damit völlig verdient an die Südamerikaner, Platz zwei an Portugal. Platz drei ging an die DR Kongo nach einem 3:1 gegen Usbekistan. Die DR Kongo gehört zu den acht besten Gruppendritten, die sich für die K.-o.-Runde qualifizieren.

Der schottische Nationaltrainer Steve Clarke hat sein Amt unmittelbar nach dem feststehenden Aus niedergelegt. „Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir bereits in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft ausgeschieden sind“, sagte Verbandschef Ian Maxwell einer Mitteilung zufolge. „Dennoch dürfen wir die unbestreitbaren Fortschritte unter Steve in den vergangenen sieben Jahren nicht aus den Augen verlieren.“

Schottland hatte in der Gruppe C hinter Brasilien und Marokko mit drei Punkten nur Platz drei belegt. Nach mehreren Tagen Wartezeit stand das Aus dann nach den Spielen in Englands Gruppe L am Samstagabend endgültig fest. Der 62 Jahre alte Clarke dankte seinen Spielern in einem offenen Brief. „Ohne sie hätten wir all die Erinnerungen, die wir seit 2019 bis heute gesammelt haben, niemals erleben können“, sagte er. „Sie verdienen jedes Lob und jede Anerkennung, die ihnen entgegengebracht wird, und es war mir eine große Ehre, ihr Trainer zu sein.“

Gute Nachricht vor dem ersten K.-o.-Spiel der deutschen Nationalelf: Nathaniel Brown ist zurück im Teamtraining. Der 23 Jahre alte Außenverteidiger war nach DFB-Angaben bei der geschlossenen Übungseinheit zwei Tage vor dem Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen Paraguay mit dabei.

Damit sind die Einsatzchancen des Frankfurter WM-Debütanten für die Partie in Foxborough deutlich gestiegen. Brown, der vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, hatte beim 1:2 gegen Ecuador wegen muskulärer Probleme gefehlt. Der Leipziger David Raum überzeugte als Ersatzmann links hinten nicht.

Kurz vor dem ersten K.o.-Runden-Spiel gegen Marokko hat Oranje-Star Cody Gakpo einen familiären Schicksalsschlag zu verkraften. Die Freundin des niederländischen Nationalspielers teilte via Instagram mit, dass das gemeinsame Baby des Paars während der Schwangerschaft gestorben sei: „Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist“, schrieb Noa van der Bij. „Danke euch für alle Liebe und Unterstützung.“

Gakpo und seine Freundin hatten am 30. Mai via Instagram verkündet, dass sie wieder Nachwuchs erwarten. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn.

Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es erneut mit Schiedsrichter Jalal Jayed zu tun. Der Marokkaner leitet am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Boston Stadium in Foxborough die Partie im Sechzehntelfinale zwischen der DFB-Elf und Paraguay.

Der 39-Jährige hatte bereits das deutsche Auftaktspiel am 14. Juni beim 7:1-Sieg gegen WM-Neuling Curaçao in Houston geleitet. Unterstützt wird Jayed dabei an den Seitenlinien erneut von seinen Landsleuten Zakaria Brinsi und Mostafa Akarkad. Vierter Offizieller ist Ma Ning aus China.

Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen.