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Madrid (Spanien) – Schweres Zugunglück in Zentralspanien! Am Mittwochmorgen sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengeprallt. Der Unfall ereignete sich in der Provinz Toledo. Die spanische Zeitung „EL ESPAÑOL“ berichtet unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste, dass es mindestens 46 Todesopfer geben soll. Die Regierung befürchte weitere Tote, heißt es.

Das teilte der spanische Bahnbetreiber ADIF mit. Die Folge: Nach dem Zugunglück wurde der Bahnverkehr zwischen Madrid, Ciudad Real und Andalusien komplett eingestellt. Manuel Galáns, Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Urda, berichtete dem staatlichen Fernsehsender TVE, dass vor Ort zahlreiche verletzte Passagiere versorgt werden müssen. Die Katastrophenschutzbehörden baten seine Stadtverwaltung, einen Sportpavillon zur Betreuung der Fahrgäste vorzubereiten.

Auffahrunfall auf freier Strecke

Wie der Bahnbetreiber ADIF mitteilte, fuhren offenbar zwei Züge in Richtung Süden nach Andalusien, als einer dem anderen auffuhr. Einer der Züge gehört dem staatlichen Bahnunternehmen Renfe, der andere dem privaten Anbieter Iryo.

Eine genaue Opferzahl nannte das Unternehmen bislang nicht. Rettungskräfte seien am Unfallort eingetroffen. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ entgleisten zwei Waggons und stürzten eine Böschung ⁠hinab. Das Unglück ereignete sich der ‌Zeitung zufolge kurz nach 09.00 Uhr ‌zwischen den Ortschaften Los ‌Yebenes und ⁠Urda ⁠in der zentralen Provinz Toledo.

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