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Berlin – Er trug nur eine Unterhose und soll mit einer Machete in der Hand durch Berlin gelaufen sein. Polizisten fanden den Mann schließlich mit einer schweren Verletzung im Gebüsch.

Gegen 14.15 Uhr wurde die Polizei in die Tangermünder Straße in Berlin alarmiert. Eine Zeugin hatte dort den leicht bekleideten Mann mit einer Machete gesehen. Die Polizei rückte sofort aus und suchte nach dem bewaffneten Verdächtigen.

Polizisten suchten mit gezogenen Waffen

Die Polizei bestätigt BILD den Einsatz. Dutzende Kräfte durchsuchten mit gezogener Waffe ein Naturschutzgebiet im Bereich Zerbster Straße und Tangermünder Straße. Weitere Kräfte wurden angefordert. Unter anderem rückten eine Alarmhundertschaft und mehrere Beamte einer Einsatzhundertschaft an.

Noch während die Verstärkung eintraf, meldete sich ein weiterer Anwohner bei der Polizei. Auch er hatte den Mann gesehen. Der Hinweis führte die Einsatzkräfte zurück in die Tangermünder Straße. Dort fanden die Polizisten den nur mit einer Unterhose bekleideten Mann. Er hockte in einem Gebüsch. Die Machete hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht bei sich. Der Mann war stark alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab 2,9 Promille. Außerdem hatte er eine Platzwunde am Kopf.

Polizei drohte mit Taser

Um den Mann sicher aus dem Gebüsch zu holen, drohten die Beamten mit dem Einsatz des Tasers. Anschließend zogen sie ihn aus dem Gebüsch und nahmen ihn fest. Wenig später wurde er unter Polizeibegleitung in das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn gebracht.