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Berlin Die Bundesregierung geht auf Konfrontationskurs mit dem Kreml. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) verkünden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz eine Reihe von Maßnahmen zur Vergeltung des Angriffs.

  • Das russische Generalkonsulat in Bonn wird zum 18. September geschlossen.
  • Der Vertrag über das Russische Haus in Berlin wird gekündigt. Es besteht seit längerem der Verdacht, dass das Kulturinstitut zu Spionagezwecken genutzt wird.
  • Weitere Personen sollen auf EU-Sanktionslisten gesetzt und damit zum Beispiel mit Einreiseverboten nach Deutschland belegt werden.
  • Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige werden verschärft.
  • Der Druck auf die sogenannte russische Schattenflotte wird erhöht.
  • Zudem werden „weitere Maßnahmen im nachrichtendienstlichen Bereich“ ergriffen.

Wadephul ordnete die Einbestellung des russischen Botschafters an, um ihn über die Maßnahmen zu unterrichten.

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