Berlin – Diese Aktion stinkt zum Himmel! Linksextremisten haben vor mehreren CDU-Parteizentralen Pferdekot ausgeschüttet, Fassaden mit Farbbeuteln beworfen und geschmacklose Plakate aufgehängt. Der Grund: Einzelne CDU-Abgeordnete sollen für den AfD-Politiker Tobias Rausch (35) bei dessen Wahl zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt gestimmt haben. Die „Interventionistische Linke“ bekannte sich zu den Ekel-Anschlägen.
In einem auf Instagram verbreiteten Video begründete ein Sprecher die Pferdemist-Aktion mit den Worten: „Braune Scheiße zu brauner Scheiße“. Die CDU würde die „Faschisierung des Landes weiter vorantreiben“. Ihre Politik sei „genauso wie die Politik der AfD“, nämlich „menschenverachtend“ und „rassistisch“. Er droht: Sollte die Union weiter „Faschisten an die Macht helfen“, will die Gruppe „der CDU unsere Wut zeigen“. Ob CDU-Abgeordnete tatsächlich für den AfD-Mann gestimmt haben, ist unklar, weil die Wahl geheim stattfand.
In Hamburg kippten Aktivisten Pferdemist vor die CDU-Parteizentrale. Am Zaun hing außerdem ein Plakat, das der Partei vorwarf, „den Weg frei für Faschisten“ zu machen. Laut Polizei versammelten sich dort unangemeldet rund zehn Personen, von zwei Teilnehmern wurden die Personalien festgestellt. Ihnen droht laut Polizei mindestens eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht.
Linksextreme plakatieren Geschmacklos-Flyer
Auch in Bremen landete der Mist direkt vor der CDU: Unbekannte verteilten mehrere Schubkarrenladungen auf dem Gehweg und im Eingangsbereich des Parteibüros in der Altstadt. Dazu hinterließen sie ein rund vier Meter breites Transparent mit einer laut Polizei „beleidigenden Aufschrift“ gegen die CDU. In mindestens zehn Städten kam es zu den Kot-Attacken auf CDU-Einrichtungen.
An mehreren CDU-Büros tapezierten Linksextreme zudem Plakate mit Abgeordneten der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Die Gestaltung ist an die bekannten RAF-Fahndungsplakate angelehnt. Die RAF verübte über Jahrzehnte Morde, Entführungen und Terroranschläge in der Bundesrepublik. 1977 töteten sie den CDU-Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer (†62).