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Potsdam – Was für eine Ungeheuerlichkeit: Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano nennt die Politik der CDU „faschistisch“ und erklärt deren Politiker damit zu Faschisten. Die Partei von Adenauer, Kohl und Merkel auf einer Stufe mit Hitler und Goebbels. Das geht nur, wenn man politischer Linksextremist ist, von Geschichte überhaupt keine Ahnung hat und die Bundesrepublik Deutschland abgrundtief hasst.

Mit Pantisano an der Linken-Spitze erlebt die SED ihre Wiederauferstehung! In der DDR war es die SED, die im Westen – also im von CDU und SPD regierten Deutschland – die Faschisten sah. Die SED nannte Mauer und Stacheldraht denn auch „antifaschistischen Schutzwall“.

Auf ihrem Parteitag verabschiedete sich die Neo-SED an diesem Wochenende nun endgültig von allem, was das demokratische Deutschland ausmacht.

Abkehr von Marktwirtschaft, Abkehr von Amerika, Abkehr von Israel, Abkehr von Bundeswehr.

Stattdessen Hinwendung zum Terror. Kurz vor dem Parteitag wurde Juden-Hass in internen Gruppen der Linksjugend enthüllt. „Genozid im Namen des Judentums“, „Israel verrecke“ und „Lang lebe Stalin! Lang lebe Honecker!“ wurde dort geschrieben.

Die Partei hat an diesem Wochenende gezeigt, wess’ Geistes Kind sie ist: als Rechtsnachfolgerin der SED, der Partei der Mauermörder. In ihrer Verachtung für politische Gegner schwimmt die Linke längst in derselben Suppe wie die Rechtsaußen der AfD.

Die Union sollte sich diesen Parteitag in Dauerschleife anschauen. Keine Zusammenarbeit. Keine gemeinsamen Mehrheiten. Keine Rettungsanker. Nicht bei der Schuldenbremse, nicht bei Regierungen, nicht bei Wahlen für Staatskanzleien. Mit Extremisten macht man keine Geschäfte.