2016 war die Aufregung groß: Am Londoner Flughafen soll ein Jet im Flug mit einer Drohne zusammengestoßen sein.
Spätestens damals hätte jedem – und auch allen deutschen Behörden – klar sein müssen: Drohnen sind für Flugzeuge eine riesige Gefahr.
Das ist zehn Jahre her. Zehn Jahre, in denen lange nichts passierte.
Erst Russlands Angriffskrieg und die Furcht vor hybriden Angriffen brachten Bewegung in die Sache. Plötzlich wurden Gesetze geändert, Zuständigkeiten neu geregelt und Abwehrstrukturen aufgebaut.
Diese langsame Reaktion ist ein Versagen der Politik. Denn auch ohne Krieg fliegen verantwortungslose Drohnenpiloten in Bereiche, in denen sie Flugzeugunglücke verursachen können.
Den Passagieren ist es am Ende egal, ob sie wegen eines russischen Agenten, eines Extremisten oder eines Idioten zu Tode kommen.
Es ist allerhöchste Zeit, unsere Flughäfen endlich wirksam zu schützen!