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Hat sich die Linke jetzt mit dem Sonderparteitag des Landesverbandes Berlin vom Antisemitismus-Vorwurf reingewaschen? Ganz bestimmt nicht!

Spitzenkandidatin Elif Eralp sagte in ihrer Rede, sie wolle jedes Leben in Berlin schützen. Sie betonte aber gleichzeitig, es sei Stimmungsmache, wenn Clan-Verbindungen, Antisemitismus-Probleme und Hamas-Unterstützung ihrer Landespartei offen benannt werden.

Das ist eine Art Wagenburgmentalität. Die gegen uns. Die wollen uns fertig machen, gönnen uns den Wahlerfolg nicht. Aber das ist zu wenig. Es reicht nicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, von eigenen Fehlern abzulenken und sich nicht zu 100 Prozent von den Betroffenen zu trennen. Stichwort: Ferat Kocak.

Es war ein Parteitag wie im Rausch. So etwas habe ich lange nicht erlebt. Und das war nicht nur der Rückenwind durch den Wahlsieg. Die Gewerkschaften, sie haben inzwischen als feste Verbündete angedockt. Das wird man auch am Wochenende bei Demos gegen Sozialabbau sehen. Sie wollen die Hauptstadt zusammen auf links drehen. Mit Enteignungen, Einheitsschulen und einer abgerüsteten Polizei.

Erst, wenn Grüne und SPD sich dieser Koalition verweigern, wird ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Unsicherheit gesetzt. Denn: Die ganze Welt schaut auf Berlin!