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Trumps großer Iran-Deal ist futsch! Wundert das jemanden? Wohl kaum. Denn mit den fanatischen Islamisten im Mullah-Regime ist kein Deal zu machen. Überraschender ist eher, wie schnell er zerbrach und wie schnell Trump sich wieder gezwungen sieht, zu bomben.

Trump steckt in der gleichen Hormus-Klemme wie im April. Und die Welt fürchtet wieder explodierende Ölpreise.

Doch mit seinem Auftritt beim Nato-Gipfel braucht der US-Präsident auch diesmal nicht auf den Beistand seiner Bündnispartner zu hoffen. Auf sein erratisches Verhalten ist nur eine Reaktion möglich: Europa muss sich schnellstens von ihm unabhängiger machen, ohne das Bündnis zu sprengen.

Die gute Nachricht: Diese Botschaft scheint angekommen. „Die Nato ist nach diesem Tag europäischer denn je“, sagte Kanzler Merz gestern, Europas „Trittbrettfahrerei“ im Bündnis sei vorbei.

Gut so! Wenn Europa so geeint ist, wie Merz es darstellt, dann hat Trump doch etwas erreicht.