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Sulzbach (Saarland) – Erfolgreiche Rettung in Sulzbach: Ein Junge (5) war in einen Brunnenschaft gerutscht. Feuerwehr, Notarzt und Sanitäter eilten zum Unfallort. Mit großem Aufwand und in kurzer Zeit gelang es ihnen, das Kind aus dem Loch zu befreien.

Wie die Polizei gegenüber BILD mitteilte, hatte der Fünfjährige auf dem Gelände eines Gymnasiums gespielt. Er entfernte mutmaßlich die Abdeckung eines Plastikrohres und stürzte hinein. Spielkameraden hatten noch versucht, den Jungen zu befreien, ohne Erfolg. Daraufhin informierten die Kinder Erwachsene, die die Rettungskräfte alarmierten. Der Schacht liegt auf dem Gelände eines Gymnasiums.

So ging die Feuerwehr vor

Mit Schaufeln, Presslufthammer und auch einem Bagger grub sich die Feuerwehr zu dem verunglückten Kind vor. Der Junge steckt so weit fest, dass es keinen anderen Weg gab, ihn zu befreien.

Das sagt der Einsatzleiter

Feuerwehrmann Thomas Theobald, der die Rettung vor Ort leitete, zu BILD: „Der Einsatz war sehr aufwendig, 50 Einsatzkräfte vor Ort. Zunächst haben wir uns mit Schaufeln, Meißeln und einem Presslufthammer vorgearbeitet. Teilweise haben wir dazu Material von Anwohnern erhalten.“ Nach kurzer Zeit traf ein Bagger ein.

So geht es dem Kind nach dem Unfall

„Dem Kind geht es den Umständen entsprechend gut, es hat lediglich ein paar Schürfwunden erlitten. Die Kommunikation mit dem Kind war schwierig, da es an Autismus leidet und es eine sprachliche Barriere gab“, so der Einsatzleiter.