TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Der Prostatakrebs von Ex-US-Präsident Joe ⁠Biden (83) hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter weiter ausgebreitet und verursacht starke Schmerzen. „Der Krebs ⁠hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und ‌darüber hinaus metastasiert“, sagte ​Hunter Biden ‌in einem Interview ​des britischen Senders BBC. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei ​Hinsicht sehr kräftezehrend.“ Ein Sprecher des 83-jährigen Ex-Präsidenten lehnte am Samstag eine Stellungnahme ​zu dem Interview ab.

Der Demokrat Biden hatte im ‌Mai 2025 – knapp vier Monate nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus – öffentlich gemacht, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Dieser habe auch die Knochen angegriffen. Im ⁠Oktober teilte ein Sprecher mit, dass sich der Ex-Präsident einer ‌Strahlen- und Hormontherapie unterziehe.

Bidens körperliche und geistige Verfassung war während seiner ‌Amtszeit von 2021 bis 2025 immer ‌wieder Gegenstand von Diskussionen ⁠gewesen. ⁠Zuletzt trat er im Juni bei ‌der Einweihung der Präsidentenbibliothek ​von Barack Obama in Chicago öffentlich in Erscheinung. Zur Amtszeit ​Obamas ​hatte Biden von 2009 bis 2017 als Vizepräsident gedient. Am 17. ⁠November sollen seine Memoiren erscheinen. (Reuters/ias)