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Teheran (Iran) – Alarm in der Straße von Hormus: Berichten zufolge soll es im Bereich der Meerenge zu Warnschüssen gekommen sein. Zudem habe die iranische Revolutionsgarde alle Schiffe per Funk dazu aufgefordert, sich der Straße von Hormus nicht zu nähern. Eine offizielle Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor. Gleichzeitig erklärte die iranische Behörde für die Straße von Hormus im Persischen Golf (Persian Gulf Strait Authority) auf X, dass die Durchfahrt von Schiffen weiterhin möglich sei – sofern zuvor ein Antrag gestellt werde. Anträge würden nur dann bewilligt, wenn die vorgegebenen Bedingungen erfüllt seien.

Damit steht das von US-Präsident Donald Trump (80) erst vor wenigen Tagen ausgehandelte vorläufige Abkommen mit dem Iran wieder auf der Kippe. Teheran hatte die sofortige Beendigung des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ zur Bedingung für den Deal gemacht. Allerdings erklärte Israel, sich der Regelung nicht verpflichtet zu fühlen.

Verhandlungen in Schweiz verschoben

In der Nacht zu Freitag griff die israelische Armee dann mehr als 80 Ziele der pro-iranischen Terror-Miliz Hisbollah im Süden des Landes an – darunter Kommandozentralen, Abschussrampen und weitere Infrastruktur. Libanesische Behörden meldeten am Freitag mindestens 18 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Landes sowie vier weitere Tote im Bekaa-Tal.

Auch die für den heutigen Freitag geplanten Gespräche in der Schweiz zwischen den USA und dem Iran wurden verschoben. Die US-Regierung begründete dies mit schwierigen logistischen Bedingungen. Allerdings hatte ein der Hisbollah nahestehender Sender, Al-Majadin, zuvor berichtet, Teheran zögere die Entsendung seiner Delegation in die Schweiz wegen der anhaltenden israelischen Militärkampagne im Libanon hinaus.