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Berlin – Dieser Gipfel soll Deutschland endlich den großen Aufschwung bringen! Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat viele der wichtigsten Köpfe der Weltwirtschaft nach Berlin eingeladen. Im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude (heute Sitz der Privatuni ESMT) findet heute ab 9.30 Uhr der „Invest in Germany Summit“ statt. Erwartet werden rund 200 Bosse der wichtigsten Konzerne der Welt. Merz will, dass sie ihre Milliarden in Deutschland investieren, um unsere Wirtschaft anzukurbeln.

Unter den Größen aus Konzernen, Banken und Fonds: Bernard Mensah (58, Bank of America), Larry Fink (73, Vermögensverwalter BlackRock), Scheich Saoud Salem Abdulaziz Al-Sabah (Staatsfonds von Kuwait), Investorin Jeanette Fürstin zu Fürstenberg (44, General Catalyst). Und Bosse von deutschen Traditionsunternehmen (u. a. Mercedes, Bayer, Siemens). Neben Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil (48, SPD) wird die halbe Bundesregierung Deutschland politisch vertreten.

Merz und Nvidia-Chef machen wichtigen KI-Deal

Schon am Montagabend wurde ein erster Deal verkündet: Der Bund will zusammen mit dem Chip-Riesen Nvidia die Entwicklung von KI-gesteuerten Robotern vorantreiben. Eine konkrete Investitionssumme wurde allerdings nicht genannt.

Heikel für Merz: Wenige Tage vor dem Gipfel kritisierte Nvidia-Chef Jensen Huang (63) Deutschland ungewöhnlich hart („weit abgehängt“). Mit großer Spannung wurde deshalb der gemeinsame Auftritt von Huang und Merz am Montagabend bei der Auftakt-Gala des Gipfels in der Szene-Location „Kraftwerk Berlin“ (u. a. Heimat des Techno-Clubs „Tresor“) erwartet. Hier schlug der amerikanisch-taiwanesische Tech-Boss dann mildere Töne an. Huang lobte die deutsche Ingenieurskunst. Sie werde „nie durch KI ersetzt“, erklärte er. KI solle dazu dienen, vorhandenes Fachwissen zu ergänzen, anstatt es zu ersetzen.

Merz: „Deutschland ist bereit, schneller zu wachsen!“

Merz kündigte eine neue Ära für Deutschland an. Unser Land sei „offen für Investitionen, Deutschland ist offen für Geschäfte. Und Deutschland ist bereit, schneller zu wachsen“, betonte der Kanzler.

Nach dem Auftritt von Merz und Huang ging es am Montagabend vor allem um die gute Stimmung. Neben dem Kulturprogramm konnten die Gäste bei Essen (u. a. geräucherter Aal, Brandenburger Kürbis-Lasagne) miteinander ins Gespräch kommen. Wie Teilnehmer des exklusiven Treffens (Einlass nur auf streng limitierte Einladung) berichten, blieben die meisten nicht besonders lange. Den Abend vor dem heutigen Konferenztag wollten wohl viele noch für informelle Gespräche („bilaterale Treffen“) nutzen.

Auch der Kanzler blieb nicht bis zum späten Abend. Immerhin geht es für Merz heute um viel: „Am Ende wird das Event daran gemessen, welche konkrete Summe generiert wird. Es sollte schon ein dreistelliger Milliarden-Betrag sein“, sagt ein Teilnehmer zu BILD.